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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

560 
Zweites Buch, Cap. 3. 
wurde. Weitere Verschärfung folgte 1777 durch 17. Georg III. 
ec. 56, welches Gesetz den Richtern ungewöhnlich weitgehende 
arbiträre Gewalt einräumte und Bestrafung bei ganz ungenü- 
gendem Beweis des Delicts gestattete, Es war dies ein Gesetz, 
welches gleich dem Coalitionsverbot einen harten und unge- 
vechten Druck auf die Arbeiter ausübte. Diese Seite der Ge- 
setze wird uns später beschäftigen. Hier handelt es sich darum, 
aus diesen Gesetzen abzuleiten, dass Hausindustrie weit ver- 
breitet war. 
Greifen wir zu diesem Zweck das Gesetz von 1749, das 
also gerade in die Mitte des vorigen Jahrhunderts fällt, her- 
aus. Gleich dem vorangehenden Gesetz bezieht es sich auf 
Personen, die gedungen oder beschäftigt sind in der Filz- und 
Hutmacherei, in der Wollen-, Leinen-, Barchent-, Baumwoll-, 
Eisen-, Lederindustrie, im Kürschnergewerbe, der Hanf-, Flachs-, 
Kameelhaar- oder Seidenindustrie, also in allen Zweigen der 
Textilindustrie, im wichtigsten der Metallindustrie und einigen 
andern Gewerben. Jeder Arbeiter der genannten Kategorien, 
der über die „ihm anvertrauten Materialien‘ irgendwie gesetz- 
widrig disponirte, wurde nach $ 1. des Gesetzes mit strengen 
Strafen bedroht. Ebenso wer von solchen Arbeitern Materi- 
alien in irgend einem Stadium .der Verarbeitung mala fide 
kaufte oder sonst erwarb. Die Häuser der einmal Verurtheil- 
ten konnten nach 8 4 des Gesetzes inspieirt und untersucht 
werden. Arbeiter, die nicht alles ihnen anvertraute Material 
verbrauchten, um die ihnen anvertraute Arbeit zu vollenden, 
wurden ebenfalls bestraft, wenn sie das überflüssige Material 
nicht in bestimmter Frist an den Eigenthümer zurücklieferten. 
Nach dem Wortlaut des Gesetzes und in Anbetracht des 
Eifers und der Strenge, mit welcher die Materialunterschlag- 
ungen verfolgt wurden, kann kein Zweifel sein, dass die grosse 
Masse der Arbeiter in den genannten Gewerben in ihren eige- 
nen Wohnungen anvertrautes Material verarbeiteten, also 
Hausindustrielle waren. Dieselben waren allerdings wohl der 
Mehrzahl nach nicht zu Hausindustriellen herabgedrückte 
Meister, sondern Gesellen, resp. Arbeiter, die nicht mehr nach 
alter patriarehalischer Weise im Hause des Meisters arbei-
	        

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Besiedlung Des Ostens Und Hanse. Verlag von Duncker & Humblot, 1914.
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