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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

Moralität, 
641 
Eltern und die Liebe zu den Geschwistern. Ihr elendes Leben, 
die schlechte Behandlung und schmutzige Kleidung vernichte- 
ten die Selbstachtung, sie verloren das Pflichtgefühl und unter- 
warfen sich nur stumpf dem Zwang zu automatischer Arbeit. 
Am Sonntag vergassen sie der Kirche und suchten Trunk und 
Spiel. Auch diejenigen, welche nicht dem Vagabundenthum 
verfielen und nicht mit dem Strafgesetz in Conflict geriethen, 
verloren alle positive moralische Energie. Physisches und 
moralisches Elend gingen mit einander Hand in Hand. 
Wir Deutsche rühmen uns mit Recht der grossen That- 
sache, dass die Nation sich über die namenlose materielle und 
moralische Verwilderung des dreissigjährigen Krieges wieder 
emporzuheben vermochte. Dass aus der englischen Fabrik- 
bevölkerung während ihres tiefsten Elends Leute von unge- 
wöhnlicher Kraft hervorgingen und dass die ganze Classe 
Züge von Edelmuth und Opferwilligkeit zu entwickeln im 
Stande war, gehört auch zu den wunderbaren Zeugnissen der 
Unverwüstlichkeit des Guten im Menschen, Doch hat es diese 
Kraft im Arbeiterstande selbst nicht allein vermocht, die 
Masse des englischen Volks auf die Dauer vor moralischer 
Versumpfung zu bewahren, sondern die Gesammtheit aller 
Leistungen des Staats und der Gesellschaft zur Hebung der 
arbeitenden Classe haben direct und indirect der zunehmen- 
den moralischen Verwilderung entgegengewirkt, 
In der Zeit, in der man die Fabrikarbeiter sich selbst 
und dem nur an sich selbst denkenden Capital überliess, ent- 
wickelte sich unter ihnen etwas von turpis egestas und Sklaven- 
sinn. Nur der Umstand, dass die persönliche Freiheit schon 
Jange in England gesichert und der Arbeiter an das Bewusst- 
sein der Freiheit und die damit verbundene Selbstverantwort- 
lichkeit gewöhnt war, dämmte das Umsichgreifen des Uebels 
ein, hätte aber bei weiterem Wuchern des „laissez faire“ ge- 
wiss allmälig seine Kraft verloren. Wie aber hätte wohl die 
englische Fabrikbevölkerung 1830 dagestanden, hätte man 
1770 Leibeigene in die Fabriken hereingezogen ? 
Als man gegen Ende unserer Periode in England auf das 
physische und moralische Elend der Fabrikarbeiter aufmerk- 
Held, Soc. Gesch. Engl. 41
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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