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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

Moralität. 
643 
anderen Beweise, als dass namentlich die Fabrikarbeiter auf 
dem Lande eine ganz bewunderungswürdige Geduld in schlech- 
ten Zeiten entwickeln. Dies war gewiss sehr rühmlich — 
aber beweist es für grosse Moralität der Fabrikarbeiter als 
solcher oder ist es nur eine Folge der bekannten Thatsache, 
dass im grössten Elend der Muth zu unsinniger Gewaltthat er- 
lischt und dass an der Spitze von Arbeiterbewegungen nie die 
am schlechtesten, sondern die bestsituirten Arbeiter stehen? 
Auch officielle Untersuchungen sagen “übrigens aus, dass 
die Fabrikarbeiter in Bezug auf Moral anderen ungebildeten 
Ständen nicht nachstehen.!) . Aber wenn diejenigen, ‚die als 
Fabrikarbeiter noch im Dienste stehen, nicht mehr Verbrecher 
stellen als andere Stände, so beweist dies Nichts für die 
Moralität aller derjenigen, die ihren Lebenslauf als Fabrik- 
kinder begonnen haben und die erwähnte Aussage des Be- 
richts von 1833 steht in unbedingtem Widerspruch mit den 
Schilderungen des moralischen Elends der Fabrikkinder 
von 1842.?) 
ist die dort herrschende Moralität entschieden dem Fabriksystem zuzu- 
schreiben, da nur solche Leute in diesen Orten wohnen, welche mit Fabri- 
ken zu thun haben. Zum Schluss muss ich wiederholen, dass das gegen- 
wärtige Elend den grössten unwiderleglichsten Beweis für die grosse mora- 
lische Kraft ablegt, welche durch das Fabriksystem geweckt worden ist: 
eine Kraft, welche sich in der edelsten Weise offenbart — in dem heroi- 
schen Ertragen unverdienter Leiden. Es hat noch niemals eine Bevöl- 
kerung in der Welt gegeben, welche, nachdem sie aus dem Zustand, dessen 
ich mich erinnere, in den jetzigen Zustand versunken war, weiterzuleben 
vermochte, ohne schon längst durch den gemeinsamen Einfluss ihrer Er- 
innerungen und des jetzigen Elends zu vollständigem Wahnsinn getrieben 
worden zu sein. Was jetzt am meisten zu befürchten steht, und was zu 
verhindern man am meisten bestrebt sein sollte, ist, dass ihre exempla- 
rische Geduld nicht als Grund angeführt werde oder doch wenigstens als 
Entschuldigungsgrund, um das ihnen zugefügte Unrecht fortzusetzen. Es 
würde wenig erfreulich sein, diejenigen Folgerungen zu ziehen, die sich 
uns darbieten würden, wenn einmal zu verstehen gegeben würde, dass die 
Tugend ihre eigene Strafe mit sich bringen solle, anstatt ihre eigene Be- 
lohnung, — 
1) First Report of the Central Board etc. 1833, S. 32, 
% S. Anhang unter M.
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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