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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

644 
Zweites Buch, Cap. 5. 
Das Maass der die Moralität schädigenden Einwirkung 
der Fabrikarbeit wird sich aun gegenüber Baines und Taylor 
ebensowenig statistisch exact nachweisen lassen, als das Maass 
ihrer gesundheitsschädlichen Wirkungen durch Statistik der 
Lebensdauer. Die Statistik liefert zur Messung der Moralität 
kein anderes Material als die Zahlen über Angeklagte und 
Bestrafte, gesondert nach Arten der Deliete, nach Bezirken 
und Ständen. Diese Zahlen aber beweisen zunächst nur für 
den Stand der Moralität im Ganzen, weil es sehr viele un- 
moralische Handlungen giebt, die nicht crimineller Art sind 
und weil es namentlich einen Mangel an positiver moralischer 
Kraft giebt, der sich direet absolut nicht messen lässt. Die 
Criminalstatistik leidet ferner an dem Mangel, dass das 
Wachsen ihrer Zahlen nicht nur von wirklicher Vermehrung 
der Delicte, sondern auch von besserer Justiz und schärferer 
Polizei herrühren kann, und dass es unmöglich ist, die Zahl 
der Delinquenten eines bestimmten Standes mit der Gesammt- 
zahl derjenigen in Beziehung zu setzen, welche dem hetref- 
{enden Stande nicht jetzt angehören, sondern darin hauptsäch- 
lich aufgewachsen sind, 
Wenn so die Statistik einen exaeten Beweis nicht zu lie- 
fern im Stande ist, so führt aber doch jede vorurtheilsfreie 
Betrachtung und richtige Gruppirung der Zahlen der engli- 
schen Criminalstatistik dazu, den Optimismus von Baines und 
Taylor überhaupt als einen Irrthum zu erkennen.) Es 
steht zunächst unzweifelhaft fest, dass bis 1842 die Crimina- 
lität überhaupt zunahm und zwar nicht nur in Theurungs- 
jahren und dass diese Zunahme der Criminalität in der Zeit 
der Ausdehnung der Grossindustrie weit beträchtlicher war, 
als die der Bevölkerung und des Gesammtreichthums. Ferner 
steht fest, dass die Criminalität im allgemeinen um so grösser 
war, je grösser die Dichtigkeit der Bevölkerung in den ein- 
zelnen Bezirken war, insbesondere aber, dass die Criminalität 
1) Siehe namentlich Faucher, Etudes sur l’Angleterre Bd. 1, S. 417 £. 
und Bd. 2, S. 225, wo ein besonderer Aufsatz über englische Criminali- 
tät abgedruckt ist, der zu den selbständigsten Theilen des ganzen Buchs 
yehört.
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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