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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

Moralität. 
647 
ten Städten und Gegenden, die namentlich in England so 
stark entwickelt ist, ist daher eine an sich natürliche Er- 
scheinung. 
Dieser Entwicklung künstlich entgegenzuwirken, dürfte 
daher bedenklich sein. Man soll sich nur hüten, durch un- 
gerechte Vertheilung der Armenlast und durch die Art der 
Anlage und den Tarif von Eisenbahnen dies Uebergewicht der 
grossen Städte noch künstlich zu steigern. Im Uebrigen wird 
das Wachsen dieses Uebergewichts glücklich durch Vermeh- 
rung der Eisenbahnen und durch die wachsende Steuerlast in 
grossen Städten von selbst wieder einigermaassen eingedämmt. 
Da aber die grossen Städte, wenn auch mit Hindernissen und 
nicht ausschliesslich überhaupt wachsen, während kleine Städte 
und das platte Land bei hoher industrieller Entwicklung an 
Bevölkerungsdichtigkeit sogar positiv abnehmen, so muss man 
sich resigniren, dass die hauptsächlichste und wichtigste Auf- 
gabe die ist, die Lebensverhältnisse in den grossen Städten 
selbst zu verbessern. — 
Wir können hier nicht darauf eingehen, wie dies geschehen. 
kann und in wieweit es in England geschehen ist. Hier mag 
nur gegenüber den schlimmen Zuständen, die sich in den 
englischen Fabrikstädten in unserer Periode zeigten, erwähnt 
werden, dass zwar noch heute die grossen Städte der Haupt- 
sitz der schroffen und gefährlichen Gegensätze zwischen Reich- 
thum und Elend und der Hauptsitz der professionellen Im- 
moralität sind, dass aber auch gerade in ihnen sich am stärk- 
sten ein neuer Mittelstand entwickelt, wie es die grosse Zahl 
sogenannter kleiner Grundbesitzer in den grossen Städten und 
ihrer nächsten Umgebung beweist. 
Wenden wir uns nun zu der zweiten oben erwähnten 
Frage, so werden schon in unseren officiellen Berichten die 
Klagen über schlechte Moral der Fabrikarbeiter stets mit 
Schilderungen ihrer erschreckenden Unwissenheit und Unbil- 
dung verbunden, und es werden darin auch Zeugnisse aufge- 
führt, welche dahin gehen, dass die gebildeten Arbeiter in 
jeder Hinsicht besser sind. Diese Aussagen stehen aber in 
Widerspruch mit anderen Meinungen, welche behaupten, dass
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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