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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

Handwerk und Grossindustrie. 679 
Und nun genügte nicht die Entdeckung einer technischen 
Vorrichtung oder mechanischen Triebkraft. Alle entscheiden- 
den technischen Fortschritte sind durch vieljährige Bemühun- 
gen gemacht worden, denen sich nur derjenige unterzieht, der 
die wirthschaftliche Verwerthbarkeit erkannt hat. Und nicht 
Hargreaves oder Watt haben die Fabrikindustrie eigentlich be- 
gründet, sondern das harte kaufmännische Genie des Barbiers 
Arkwright, der die verschiedensten technischen Entdeckungen 
zu verwerthen und die Organisation der Fabrikarbeit zu er- 
sinnen verstand. 
Nicht die Maschine hat das Handwerk gestürzt. Dieses 
hatte schon aufgehört zu herrschen. Aber die Maschine hat 
der Capitalmacht einen neuen Aufschwung gegeben und sie 
endgültig consolidirt. Gerade wie nicht das Zündnadelgewehr 
den Sieg von 1866 erkämpft hat, sondern die vorhandene 
grössere militärische Tüchtigkeit Preussens auch diese Waffe 
zu erwerben verstand, so war die Maschine nur eine Waffe in 
der Hand des schon im Siegeslaufe begriffenen grossen Capi- 
tals, die diesem Siege den grössten Glanz verlieh. 
Entscheidend war in diesem Process der Sieg der Ma- 
schine in der Baumwollspinnerei, in der Industrie, die von 
Anfang an nicht handwerksmässig und die gewissermaassen 
international war. Merkwürdigerweise waren es gerade hier 
Arbeiterparvenüs und nicht Kaufleute, die sich zu Fabrikanten 
aufschwangen. Langsamer und später verdrängte der mecha- 
nische Webstuhl die Hand- und Hausweberei, und hier waren 
es vorzugsweise die Kaufleute, welche sich zu Fabrikanten 
entwickelten, so sehr man auch verlangte, es sollte den Tuch- 
händlern verboten werden, Webstühle zu besitzen (1794), und 
es sollte Niemanden erlaubt sein, viele Webstühle im Hause 
zu haben. 
Leidensvoller und aufregender, weil schneller, war dieser 
zweite Uebergang als der erste. Im Anfang der dreissiger 
Jahre, in derselben Zeit, als die Reformbill von 1832 die Macht 
des Capitals auch politisch anerkannte, war England voll von 
den Klagen der armen Handweber, die nicht begriffen, dass 
ihrer zu viele waren und wähnten, es.könne ihnen dıfrch ge-
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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