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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

708 
Belegstellen. 
beruhigt haben,” hätte ich nicht die Beobachtung gemacht, dass in Folge 
der jetzigen Anwendungsweise der Dampfkraft in den Fabriken das obige 
Gesetz vermuthlich ein todter Buchstabe bleiben wird. Grosse Gebäude 
werden aufgeführt, nicht nur wie früher an den Ufern von Flüssen, son- 
dern in Mitten volkreicher Städte, und während man früher Kirchspiel- 
Lehrlinge aufzufinden suchte, werden heute vorzugsweise die Kinder der 
benachbarten Armen herangeholt, deren Arbeitgeber, von der Wirksamkeit 
der früheren Parlamentsacte unbehelligt, gar nicht gebunden sind, irgend 
welche bestimmte Arbeitszeit in ihrem Geschäftsbetriebe einzuhalten, ob- 
gleich es häufig vorkommt, dass Kinder im zarten Alter von sieben Jah- 
ven und in einigen Fällen sogar noch früher, dreizehn bis vierzehn Stur- 
den pro Tag in den Fabriken zur Arbeit zugelassen werden. Ich brauche 
nicht die Commission aufzufordern, eine Meinung darüber abzugeben, 
welches die Wirkungen eines so verderblichen Verfahrens auf die Gesund- 
heit und das Wohlbefinden dieser kleinen/Geschöpfe sein müssen, besonders 
nachdem wir die Ansichten der angesehenen Mediciner, die vor uns be- 
fragt worden sind, kennen gelernt haben; allein ich möchte es der Com- 
mission auf das Angelegentlichste ans Herz legen zu bedenken, dass, wenn 
nicht das Parlament dazwischen tritt, bald jeder Gewinn, den die Appren- 
tice-Bill brachte, vollständig verloren gehen und die Beschäftigung von 
Kirchspiellehrlingen eingestellt werden wird und dass andere Kinder zwi- 
schen welchen und den Arbeitgebern wahrscheinlich kein dauernder Ver- 
trag existirt, für deren gute Behandlung nicht die geringste Garantie ge- 
leistet. wird, die Stelle dieser Kirchspielkinder ausfüllen werden. Kine 
solche unterschiedslose und unbegrenzte Anstellung der Armen, welche 
sich zum grossen Theil aus den Bewohnern gewerbetreibender Districte 
zusammensetzen, wird für die kommende Generation so ernste und be- 
sorgnisserregende Folgen haben, dass ich nur mit Schrecken daran den- 
ken kann; und es würde durch dieses Verfahren jene grossartige Errun- 
genschaft des britischen Scharfsinnes, durch welche das Maschinenwesen in 
anseren Fabriken zu solcher Vollendung gelangt ist, anstatt zu einem Segen 
für die Nation zu deren grausamsten Fluche werden. 
„Geehrte Herren! Wurden in früherer Zeit Kirchspiellehrlinge als 
der Fürsorge des Parlamentes würdig erachtet, so glaube ich zuversicht- 
lich, dass Sie den unbeschützten Kindern von heute ein gleiches Maass 
zon Berücksichtigung nicht vorenthalten werden, zumal die Arbeitgeber, 
unter welchen diese Kinder stehen, nicht verpflichtet sind, denselben wäh- 
rend einer Krankheit oder ungünstiger Geschäftsperioden beizustehen.‘‘ — 
(Folgen Vorschläge zu gesetzlichen Vorschriften.)
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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