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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

K. Arbeitende Kinder in Gewerben u. Manufacturen. 717 
beträgt sie elf, häufiger zwölf Stunden, und in sehr vielen Fällen 
Jauert die Arbeitszeit fünfzehn, sechzehn und selbst achtzehn aufein- 
anderfolgende Stunden. 
20. Beinah überall arbeiten die Kinder ebenso lang wie die Erwachsenen, 
manchmal sechzehn, selbst achtzehn Stunden ohne Unterbrechung. 
21. Junge Frauenzimmer, die in der Hauptstadt und in etlichen gros- 
sen Provinzialstädten in Putzgeschäften und bei Kleidermacherin- 
nen arbeiten, sind selbst in den am besten eingerichteten Geschäften 
während der hohen „season“, die in London vier Monate dauert, regel- 
mässig fünfzehn Stunden per Tag angespannt; in häufig eintretenden 
Nothfällen werden es achtzehn Stunden und in vielen Geschäften sind 
yährend der „season“ die Arbeitsstunden überhaupt unbegrenzt, so dass 
lie jungen Frauenzimmer niemals mehr wie sechs, oft nicht mehr als 
‚ier, oft nur drei und bei einzelnen Gelegenheiten nur zwei Stunden 
Ruhe und Schlaf haben und sehr häufig die ganze Nacht durcharbei- 
jen; thatsächlich findet ihre Arbeit erst ein Ende, wenn die physi- 
schen Kräfte dazu absolut nicht mehr vorhalten. 
In den bei weitem zahlreichsten Gewerben und Manufacturen, wo der 
Meister als jeder Aufsicht und Sorge für die Kinder entbunden be- 
trachtet wird, weil dieselben von den Arbeitern gedungen und bezahlt 
werden, sind die Arbeitsstunden der Kinder fast immer die längsten, 
Da diese Leute die Gewohnheit haben, zu sehr unregelmässigen Zei- 
‘en zu arbeiten, die erste Hälfte der Woche zu faulenzen und dann 
n der zweiten sich übermässig anzustrengen, und da die Kin- 
ler sich immer nach deren Arbeitsstunden, wann dieselben auch seien, 
zichten müssen, so verrichten die Kinder ihre Arbeit immer unter 
len aller beschwerlichsten Umständen. 
28, Bei einigen Zweigen der Manufactur, wie beim Aufwinden der Ma- 
schinen zum Spitzenklöppeln haben die Kinder keine regelmässige und 
destimmte Zeit zum Schlafen und zur Erholung, da sie zu jeder Zeit 
während sechzehn, zwanzig und zweiundzwanzig Stunden von den 
vierundzwanzigen zusammenberufen werden können. Auch müssen sie 
in jeder Jahreszeit und zu jeder Stunde der Nacht oft beträchtliche 
Strecken von einer Werkstatt zur anderen zurücklegen, 
In vielen sehr ausgedehnten und sehr wichtigen Gewerben und Manu: 
Aacturen wird Nachts nicht gearbeitet; in anderen hingegen ist dies 
30 allgemein und beständig der Fall, dass man berechtigt ist, die 
Nachtarbeit als Theil des regelrechten Systems anzusehen, das in die- 
zen Industriezweigen angewandt wird, Alle Zeugenclassen stimmen 
in der Angabe überein, dass die Wirkung der Nachtarbeit in allen 
Distrieten, wo diese Sitte vorherrschend ist, sowohl auf die. Arbeiter 
im Allgemeinen wie besonders aber auf die Kinder eine äusserst ver- 
lerbliche ist. sowohl im physischen wie im moralischen Sinn und es 
4
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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