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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

{. Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung. 731 
frühem Alter zu irgend einem Arbeitgeber, um wöchentlich ein bis zwei 
Schilling zu verdienen. Der zweiten Classe ist es eine Hauptsorge, ihren 
Kindern eiue gute Erziehung zu geben; alle möglichen Mittel werden auf- 
geboten, eine solche zu erlangen, Sie bezahlen dafür höchst bereitwil- 
lig. Die erste Classe ist begierig auf jeden Vortheil, den die Wohlthätig- 
keitsanstalten des Ortes den Armen bereitet haben, Wenn z B. ärzt- 
liche Behandlung ihnen umsonst angeboten wird, so weisen sie dieselbe 
nicht selten zurück, wenn ihnen nicht auch die Medicamente umsonst ge- 
geben werden. Die andere Classe von Familien ist nicht nur bereit, die 
Medicamente zu bezahlen, sie ist aufrichtig dankbar, ja sie reicht oft ihren 
Aerzten eine kleine Geldsumme. Unter der ersten Classe finden sich all- 
gemein ansteckende Fieberkrankheiten. Fieber kommt auch unter der zwei- 
zen mässigeren und besser situirten Classe vor, aber selten mit jenem bös- 
artigen ansteckenden Charakter. Hier haben wir also auf der einen Seite 
Schmutz, Noth und Krankheit bei hohem Lohn; auf der anderen Rein- 
lichkeit, Bequemlichkeit, ‚verhältnissmässig gute Gesundheit bei viel gerin- 
gerem Lohn, Der Unterschied im Lohn macht nicht den Unterschied in 
der Lebensrichtung der arbeitenden Classen. Einkommen allein, von einem 
gewissem Betrag, etwa zwölf bis vierzehn Schillinge wöchentlich ab, ohne 
Intelligenz und gute Gewohnheiten trägt nichts zur Bequemlichkeit, Ge- 
zundheit und Unabhängigkeit der arbeitenden Bevölkerung bei. Wenn ich 
um einen Rath gefragt würde, wie einer solchen Familie geholfen werden 
könnte, so würde ich sagen: Man zeige ihr, wie man bequem mit seinem 
Einkommen lebt; man erziehe sie zu Fleiss, Mässigkeit, Nüchternheit, Rein- 
lichkeit etc, und mit diesen zwölf oder vierzehn Schilling kann sie in Ge- 
sundheit und Glück leben, wie Andere in ähnlichen Verhältnissen gelebt 
haben und noch leben. Der Mann, der sich und seine Familie mit zwölf 
bis vierzehn Schilling wöchentlicher Einnahme anständig ernährt, geniesst 
Glück zu Hause und giebt ein edles Beispiel ehrlicher Selbständigkeit. Ich 
bin überzeugt, dass der Schmutz, das Fieber, die Noth in vielen Familien 
nicht von ihrem geringen Einkommen, sondern von falscher Anwendung 
desselben herrührt. Häufig werden Fälle gefunden, in denen mit Mangel an 
Geschicklichkeit und Sparsamkeit der unmässige Genuss von betäubenden 
Getränken verbunden ist, und da ist das Elend voll. Dies ist die Erklä- 
rung, die ich zu bieten habe in Betreff des jetzt vorherrschenden Elends, 
and dieselbe Erklärung wird von den sparsamen arbeitenden Classen ge- 
geben, wenn sie danach gefragt werden. Familienhäupter mit drei bis 
vier Kindern und einem Einkommen von vierzehn bis achtzehn Schillinge 
die Woche haben mich versichert, dass ein Mann mit einer Frau und drei 
bis vier Kindern von zwölf bis. vierzehn Schillingen die Woche anständig 
leben könne. Das Elend und die Noth vieler Familien mit gutem Lohn 
erklären sie dadurch, dass viele arm werden und sich genügender Nahrung 
und Kleidung berauben durch ihre schlechte Hauswirthschaft, durch Man- 
gel an Sparsamkeit und durch das Trinken geistiger Getränke. Fälle von
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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