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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

M. Frauen und Kinder in den Gewerben. 737 
ainer „Damen“-Schule angeeignet haben. Es ist nicht zu verwundern, 
dass sie den ganzen Unterricht, den sie je erhalten, im Zeitraum von 
2 oder 3 Jahren fast gänzlich wieder vergessen, wenn sie nach nur ein- 
jährigem Besuch der Wochenschulen gleich in die Werkstatt kommen. Ich 
glaube ganz bestimmt, dass nicht ein Drittel aller derer, die drei Jahre 
in der Lehre waren, nur erträglich lesen oder schreiben kann. Und fer- 
ner glaube ich, dass, wenn wir dem Wort „gebildet“ seine richtige Be- 
deutung lassen, ohne damit mehr und Höheres bezeichnen zu wollen, als 
die Kenntnisse, welche die arbeitenden Classen gewöhnlich besitzen, man 
behaupten kann, dass wenigstens zwei Drittel der dieser Classe angehöri- 
zen Kinder in Sheffield „ungebildet“ aufwachsen, wenn sie auch beim Ab- 
zang von der Schule ziemlich viel gewusst haben mögen. (Symons Report, 
App. Pt. 1) 
Seite 177, Nach dem Bericht des Mr. Horne über den Zustand und 
Charakter der jugendlichen Bevölkerung im District von Wolverhampton 
befinden sich die Mehrzahl der dortigen Kinder auf der denkbar niedrig- 
sten Stufe der Moral im vollsten Sinne des Wortes. Nicht dass sie be- 
sonders lasterhaft und verbrecherisch wären, aber es fehlt ihnen jedes 
moralische Gefühl. Sehr oft auch haben sie wenig moralisches Pflicht- 
gefühl und Zuneigung zu ihren Eltern. Er sagt: „Ich schreibe dieses 
zum grossen Theil dem Umstand zu, dass die Kinder in so zartem Alter 
schon zur Arbeit geschickt werden und dass die Eltern fast allein auf 
den Verdienst der Kinder bedacht und darum besorgt sind. Instinctiv 
fühlt das Kind, dass es nur als ein Stück Maschine benutzt wird. Bald 
lässt bei der fortwährenden Arbeit die Liebe zu den Eltern nach und er- 
stirbt ganz. Geschwister werden in früher Jugend getrennt und wissen 
oft später nur wenig von einander, da sie kaum Zeit hatten, sich kennen 
zu lernen.“ Dieses frühe Arbeiten der Kinder bringt die zartempfäng- 
lichen Seelen in unmittelbaren Contact mit allerlei Gemeinheit und 
Rohheit und dadurch wird jede Wahrheitsliebe, jedes Zartgefühl, kurz, 
jede Tugend des Charakters auf’s äusserste gefährdet, jeder Grundsatz, 
wo ein solcher etwa in des Kindes Gemüth einzuprägen versucht worden 
ist, im Keim wieder erstickt. ) 
Seite 177. Viele dieser armen Kinder sind durch die sie umgeben- 
den Verhältnisse so sehr gedrückt, dass sie sogar das Elend ihrer Lage 
nicht mehr zu empfinden im Stande sind. 
Mr. Horne bemerkt: „Ich kann es nur als einen Beweis der Armuth 
ihres Geistes und ihrer moralischen Natur betrachten, wenn so viele Aus- 
sagen von Kindern und jungen Leuten, die sich in traurigen Verhältnissen 
befinden, so gar nichts Klagendes an sich haben (Mr. Horne spricht hier 
noch von den Gewerben in Wolverhampton). Viele dieser armen Kinder, 
Held, Soc. Gesch. Engl. 47
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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