Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

M. Frauen und Kinder in den Gewerben. 739 
äusserst gewöhnlich ist“, wie nicht nur die Reden der Kinder auf offener 
Strasse, die oft ganz entsetzlich sind, beweisen, sondern auch das häu- 
Gge Zusammengehen zweier Kinder verschiedenen Geschlechts, ohne dass 
andere dabei wären, wie man es ‚gewöhnlich Abends sieht. Die Vor- 
übergehenden werden manchmal von dieser Jugend auf das Gröblichste 
beschimpft und mit Schmutz bombardirt. Verbrechen und Gewaltthätig- 
keiten sind, was Niemand nach diesen Angaben Wunder nehmen wird, 
in Sheffield gewöhnlich, und die Berichte der Polizei sowie die Todten- 
schau bestätigen es nur zu sehr. Der Sub-commissioner erzählt, dass 
im ersten Jahre nach seinem Besuch die Stadt nach einem organisirten 
Plan angezündet und geplündert werden sollte und nur durch die An- 
zeige eines Mannes gerettet wurde. Die Haupträdelsführer dabei waren 
Knaben und erst halberwachsene junge Männer. 
2, Die Erziehung des weiblichen Geschlechts. 
Children’s Employment Report II, 1843, S. 175 ff. 
Es ist kaum möglich, genügend auszudrücken, welch unsägliches 
Elend, welche häusliche und äussere Noth sich allein auf die so mangel- 
hafte Erziehung des weiblichen Geschlechts zurückführen lässt. Die Be- 
schäftigung der Mädchen von früher Kindheit an in Werkstätten, Fabri- 
ken oder Gruben nimmt ihnen Zeit und Gelegenheit, sich häusliche Fähig- 
keiten anzueignen und macht sie untauglich zu allem, was im spätern 
Leben ihre Hauptaufgaben sind: zur ordentlichen Führung des Haushalts, 
zur verständigen Pflege von Mann und Kind. Sie können nicht ordent- 
lich kochen und sehr selten etwas nähen oder flicken. Die schimmsten 
Folgen aber entstehen für ihre Familie aus ihrer totalen Unfähigkeit, den 
Maushalt mit den Mitteln, welche der Verdienst des Mannes schafft, gut 
ınd sparsam zu führen, das Erworbene gut anzuwenden, anstatt unnütze 
Ausgaben zu machen, indem sie die Arbeit, die im Hause geschehen 
könnte und sollte, wie Kleidermachen und Flicken, auswärts thun lassen 
und dafür bezahlen müssen. Diese unordentliche Wirthschaft treibt den 
Mann aus dem Hause und in die Schenklocale. Im Horne Report, App. 
Pt. IL. finden wir die Ansicht, „dass es in jeder Hinsicht noch wichtiger 
sei, dass die Frauen gebildet erzogen würden, als die Männer, deumn sie 
haben höhere und wichtigere Pflichten zu erfüllen, indem sie ihre Kinder 
aufziehen und sie gute Sitten lehren.“ — „Viele dieser Frauen können 
zeinen Riss stopfen oder zusammenflicken; aber da, wo wir im Stande 
waren, dem weiblichen Geschlecht eine gute häusliche Erziehung ange- 
leihen zu lassen, zeigten sich die guten Folgen viel deutlicher wie bei 
len Männern.“ — Denselben Ursachen, dem schlechten Kochen, der Ver- 
nachlässigung der Kinder, dem Mangel jeglicher Behaglichkeit im Hause 
ist es zuzuschreiben, dass die Familienbande sich lockern und der‘ Mann 
sich schliesslich dem Trunke ergiebt. Die Männer beklagen sich selbst 
47*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.