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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

M. Frauen und Kinder in den Gewerben, 749 
der arbeitenden Kinder so gut wie nicht vorhanden sein, weil die- 
selben schon so früh zur Arbeit angestellt werden, 
16. Viele Kinder und jungen Leute besuchen keine Tagesschule, ehe sie 
anfangen zu arbeiten. Diejenigen selbst,.die für eine kurze Zeit diese 
Schule besuchen, müssen sie meistens schon im Alter von fünf, sechs 
sieben oder acht Jahren wieder verlassen, weil sie auf Arbeit geschickt 
werden; sehr selten kommt es vor, dass sie nach einmal begonnener 
regelmässiger Arbeit noch eine Abendschule7aufsuchen. . 
17. Die Bildung der in Gewerben und Manufacturen beschäftigten Kinder 
wird so sehr vernachlässigt, dass in mehreren Districten kaum mehr 
als die Hälfte aller arbeitenden Kinder in Wochen- oder Sonntagsschulen 
geschickt werden; in anderen zeigte es sich bei einem Examen, dass 
zwei Drittel nicht lesen konnten; und in einem District erhielt die 
grosse Mehrzahl gar keinen Unterricht. 
18. In allen Districeten gehen viele Kinder und junge Leute, ob sie in 
Kohlen- oder Eisenbergwerken oder in Handel und Gewerbe thätig 
sind, nie zur Schule und Einige haben überhaupt nie eine Schule be- 
sucht. 
19. Es ist durchschnittlich der Fall, dass die Kinder, die in keine Schule 
gehen, auch keinen Gottesdienst besuchen. 
20. Diejenigen Kinder, welche in Kohlen- und Eisenbergwerken arbeiten, 
sind gewöhnlich von den Anstrengungen ihres Tagewerkes zu er- 
schöpft, um noch mit dem geringsten Nutzen Abends eine Schule be- 
suchen zu können; in den verschiedenen Fällen, wo man in England 
versucht hat die Kinder daran zu gewöhnen und wo Abendschulen er- 
richtet worden sind, war es nicht möglich, die in Kohlen- und Eisen- 
gruben beschäftigten Kinder zum Besuch derselben zu bringen; in 
den das Unterrichtswesen betreffenden Berichten, die wir von Schott- 
land erhalten, wird auch gewöhnlich erwähnt, dass, während im All- 
gemeinen Kinder und junge Leute, die während des Tages in verschie- 
denen Gewerben arbeiten, die Abendschulen zu besuchen pflegen, die 
Kinder der Bergleute niemals dahin kommen. 
Selbst in den wirklich existirenden und mit entsprechenden Mitteln 
versehenen Schulen haben die Lehrer, mit wenigen überraschenden 
Ausnahmen, nicht im geringsten die für ihr Amt erforderlichen Fähig- 
keiten, da sie gewöhnlich selbst während zu kurzer Zeit unterricht 
und ausgebildet worden sind, um sich viele Kenntnisse anzueigne 
oder um sich mit einer richtigen Lehrmethode vertraut zu machen. 
99, Fast immer hängt von den Sonntagsschulen allein, nach einmal be- 
gonnener Arbeit der Kinder und jungen Leute, die Bildung und die 
sittliche und religiöse Zucht derselben ab; die Lehrer übernehmen den 
Unterricht an den Sonntagsschulen‘ in höchst verdienstlicher Weise 
freiwillig; doch sind ihre Leistungen stets sehr schwach und systemlos. 
21.
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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