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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

M. Frauen und Kinder in den Gewerben, 751 
überall unzulänglich sind, so ist es doch besser darum bestellt, wie 
in den Kohlengruben-Districten; die Zahl der in ersteren wohnenden 
Kinder, welche einen elementaren Unterricht erhalten, übersteigt bei 
weitem die Zahl der die Schule besuchenden Kinder in letzteren und 
gewöhnlich geht damit eine entsprechend grössere Intelligenz und 
weit besseres Betragen der jungen Leute Hand in Hand. 
Wie traurig auch der Zustand der Unwissenheit und Demoralisation 
unter den Classen sein mag, die diese Untersuchung umfasst, so ist 
doch in allen Fällen, wo man sich beharrlich Mühe gegeben hat, ihre 
Lage zu verbessern, im allgemeinen ein Erfolg zu constatiren, wie 
sich dies unter anderem in einigen Grubendistricten, besonders im 
westlichen England und in Nord-Wales kund giebt, wo es den eifrigen 
und aufopfernden Bemühungen der Wesleyanischen und anderen 
Geistlichen gelungen ist, Leute, die früher fast gesetzwidrig lebten, 
ihre freien Stunden mit Lärmen und Ausschweifungen zubrachten, 
sich in allerlei rohen Scherzen gefielen, die der Schrecken der 
benachbarten Gegend waren und die in Bezug auf crasse Ignoranz, 
Rohheit und Irreligiösität kaum ihres Gleichen in irgend einem christ- 
lichen Lande fanden — diese Leute doch in so weit zu heben, dass 
sie jetzt ebenso gute und anständige Sitten haben, wie man sie in 
den ländlichen Districten antrifft. 
30 Alle Zeugenclassen, besonders aber Arbeitgeber und deren Agenten, 
stimmen in der Aussage überein,‘ dass die gebiidetsten Leute immer 
zugleich die besten Arbeiter sind, die regelmässigsten in ihren Ge- 
wohnheiten, die zuverlässigsten, die thatkräftigsten im Falle einer 
Geschäftsbedrängniss und im allgemeinen in der Erfassung und Aus- 
führung der ihnen gegebenen Weisungen die gewandtesten und 
promptesten. Diese Arbeiter setzen oft ihren Stolz darein, ihre Ar- 
beit tadellos und ohne Materialverschwendung auszuführen; sie zeigen 
stets Verständniss und Bereitwilligkeit für irgend welche Neuerung, 
sei es in Bezug auf den zu fabriceirenden Gegenstand oder auf die 
Methode der Fabrikation, wenn der Arbeitgeber dieselbe einmal als 
Versuch anwenden will oder wenn er überzeugt ist, dass er damit 
einen Fortschritt erzielt; während die unwissenden und in. Vorurtheilen 
befangenen Arbeiter hingegen sich immer aller sich ihnen bieten- 
den Gelegenheiten und Mittel bedienen, um den Erfolg des Ver- 
suches zu vereiteln oder der Einführung der Neuerung Schwierig- 
keiten zu bereiten, Die gebildeteren Leute sind im Falle einer Dis- 
cussion oder eines Streits wegen der Löhne oder sonst einer Ursache 
stets einer vernünftigen Ueberlegang zugänglicher; sie üben oft einen 
äusserst wohlthätigen Einfluss auf ihre ungebildeteren und weniger 
intelligenten Mitarbeiter aus; und sie sind ohne Unterschied stets 
respectvoller in ihrem Betragen und in ihrer Gesinnung gegen Höher- 
)Q_
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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