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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

392 
eingelegt, und die Zahlung erfolgte lediglich durch Ab- und Zu—⸗ 
schreiben auf den Folien der Einleger, so daß also die Münzen der 
absichtlichen Verschlechterung durch die Regierungen, wie durch die 
Kipper und Wipper in gleicher Weise entzogen waren, wie der un 
absichtlichen, welche alle Münzen durch den Umlauf erleiden. Nur 
die Möglichkeit, welche den Interessenten einer Girobauk gewährt 
werden muß, jederzeit ihr Guthaben aus der Bank herauszuziehen, 
und sich auf der andern Seite durch neue Einlagen Bankgeld zu 
verschaffen, bringt eine Schwierigkeit mit sich, weil es eben unaus— 
führbar ist, immer ganz vollwichtige Münzen einzuliefern und aus— 
zuzahlen. Es war ohne 8weifel diese Schwierigkeit, welche mehr 
als eine klare Erkenntuiß der eigentlichen Natur des Geldes in 
Hamburg dazu geführt hat, statt des gemünzten Geldes Barrensilber 
zur Grundlage des Bankgeldes zu machen. War es nämlich an · 
fänglich beabsichtigt, den Metallwerth der Bankvaluta dadurch un⸗ 
verändert zu erhalten, daß die eingelieferten vollwichtigen Species 
dem Umlaufe entzogen wurden, so erwies sich dieses Mittel doch 
später als unzureichend. Da nämlich auf der einen Seite es den 
Einlegern immer frei stehen mußte, ihr Guthaben aus der gemein⸗ 
schaftlichen Kasse herauszuziehen, und da es auf der andern Seite 
auch später gestattet werden mußte, durch Einlegen vollwichtiger 
Species sich Bankvaluta zu verschaffen, so war die Bankvaluta dem 
Umlauf nicht ganz zu entziehen. Im Jahre 1770 basirte die Bank 
ihre Valuta auf rein Silber. Sie hob die Specieskasse völlig auf 
und bestimmte, daß der eigentliche Fond der Bank künftig ganz 
allein auf feines 15 Loth 12 Gran bis 15 Loth 16 Gran hal⸗ 
tendes Silber reducirt werden solle. Allerdings ist gegenwärtig 
eine absichtliche Verschlechteriung der Münzen durch zu leichtes 
Ansprägen der Regierungen nicht mehr zu besorgen, und es könnte 
daher scheinen, daß es jetzt, wo der Grund, welcher die Amster⸗ 
damer wie die Hamburger Bank in's Leben rief, weggefallen ist, 
unnöthig und unzweckmäßig sei, neben der Münze ein zweites 
Circulationsmittel zu haben, was für den kleinen Verkehr völlig 
ungeeignet sei. Aber abgesehen dabon, daß die Münze immer
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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