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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Der Credit und die Banken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

296 
zu verkaufen, speichert und sich die Mittel für fällige Zahlungen 
und neue Käufe durch Wechselreiterei oder Noteneredit verschafft, 
wenn der Fabrikant, statt seine Waarenvorräthe bei sinkender Ten⸗ 
denz des Marktes durch Herabsetzung der Preise zu räumen, seine 
Forderungen nicht ermäßigt, seine Vorräthe behält und auf Credit 
weiter producirt, so muß, falls diese Operation eine verbreitete ist, 
eine Krise ausbrechen, mag man nun als Credit. und Tauschmittel 
Noten oder Wechsel, oder Obligationen, oder Buchcredit benutzt 
haben. 
Die eigentlichen Institute des Credits, die Maschinen, die den⸗ 
selben in Bewegung setzen und fortwährend darin erhalten, sind die 
Banken. Sie sind hinsichtlich ihrer Geschäfte sehr verschieden. 
Bei der Giro VBank werden Summen Metallgeldes von mehreren 
Theilnehmern niedergelegt, damit Zahlungen unter denselben statt 
der wirklichen Hingabe durch bloßes Ab und Zuschreiben in den 
Rechnungsbüchern bewirkt werden können. Der Vortheil einer 
solchen Einrichtung liegt auf der Hand. Vermieden wird dadurch 
auch die Abnutzung von Geldstücken. Die niedergelegten Sorten 
sind vor jeder Verschlechterung geschützt, und die in ihnen ausge⸗ 
drückten Summen behaupten daher einen gleichförmigen Werth, 
während die umlaufenden Sorten veränderlich sind. Daher gewinnt 
die Münze, nach welcher die Bank rechnet, gegen die umlaufenden, 
geringhaltigeren Sorten ein Aufgeld, Agio. Die Bank gebraucht 
in ihren Rechnungen ein von der ungleichen Ausprägung der Mün⸗ 
zen völlig unabhängiges Preismaaß, indem sie die Einlagen, wie 
die Ausbezahlungen blos nach ihrem Metallgehalt schätzt, also in 
einem Gelde rechnet, welches nicht eine einzelne Münze, sondern 
blos eine gewisse Metallmenge ist. Die Banken dieser Art sind 
mit Ausnahme einer einzigen, der Hamburger, eingegangen, und 
werden durch andere kaufmännische Anstalten ersetzt, bei denen zu· 
gleich eine Ersparung an dem baaren Geldvorrath bezweckt wird. 
Die Disconto-Bank beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Haudel 
mit Wechseln. Die Zettel ⸗Banken nehmen Depositengelder auf kür⸗ 
zere oder längere Zeit leihen diese gegen Verpfändung von Werth⸗ 
papieren, Waaren u. s. w. wieder aus (CLombardgeschäft) und —
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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