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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Theilbarkeit des Bodens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

613 
zu öffentlichen Zwecken, zur Erbauung neuer Wohnhäuser, zur An— 
legung von Gewerbs- und Fabriketablissements, zu landwirthschaft 
lichen Zwecken, zum Betriebe der Handelsgärtnerei; doch muß auch 
in diesen Fällen die betreffende Regierungsbehörde die Geuehmi-⸗ 
zung ertheilen. 
Im Herzogthum Sachsen Gotha wurde im Jahre 1847 die 
zu weit gehende Theilung und Zersplitterung der Grundstücke ver— 
boten. 
Von Seiten der österreichischen Statthaltereien wurde im Jahre 
1852 allen Unterbehörden aufgetragen, den hänfig nicht entsprechend 
motivirten Grundzerstückelungen auf das Kräftigste entgegenzutreten. 
Im Gebiete der Staatswirthschaftslehre hat sich eine große 
Anzahl älterer und neuerer Schriftsteller gegen eine freie Theilbar- 
keit der Güter erklärt. — Rau, dabon ausgehend, daß die Land- 
wirthschaft treibende Klasse aus eigener Ueberzengung den Theilungen 
eine Grenze setzen werde, bemerkt, daß wenn in einer Gegend das 
Verfahren einer unbesonnenen übermäßigen Verkleinerung des Bo— 
dens herrschend werde, und die daraus entstehenden Nachtheile — 
Verarmung in den Familien, Mangel ausreichender Beschäftigung, 
unvollkommene Behandlung der Ländereien, z. B. zu schwache 
Düngung — außer Zweifel seien, das Bedürfniß einer Abhülfe von 
Seiten des Staats anerkannt werden müsse. 
Noch entschiedener erklärt sich Mohl gegen die übermäßige Zer— 
stückelung des Bodens, indem er äußert: Von unberechenbaren 
Folgen ist der Fehler, wenn eine willkührliche Theilbarkeit des Grund 
und Bodens zugelassen und nicht wenigstens für den vom Feldbau 
sich Nährenden ein Minimum festgesetzt wird, über dessen Besitz er 
sich ausweisen muß, wenn er sich häuslich niederlassen und heirathen 
will. Eine solche in's Unendliche gehende Zersplitterung des Grund- 
besitzes hat nämlich nicht nur den Nachtheil, daß manche wichtige 
und nothwendige Culturarten auf diesen kleinen Stücken gar nicht 
mehr möglich sind; fie führt nicht nur eine große Zeitverschwendung 
mit sich, wenn die verschiedenen, einem Landwirth gehörenden Theile 
anf der ganzen Feldmark zerstreut umherliegen — über diese Unan. 
gehmlichkeiten möchte allenfalls noch weggesehen werden können in
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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