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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

Zusammenwirkung dieser Kräfte beruhen unerschöpfliche Verbindungen. 
Es ist ein nützliches Werk zu Stande zu bringen, z. B. eine Straße 
zu bauen, oder ein Land zu vertheidigen. Der eine stellt der Ge— 
sellschaft seine Kraft, der andere seine Geschicklichkeit, dieser seine 
— DVV 
kraft und sogar seinen Ruf zu Gebot. Es ist leicht zu begreifen, 
daß dieselben Menschen, handelten sie getrennt, weder dasselbe Re⸗ 
sultat erreichen, noch auch nur sich denken könnten. Wir sind ja 
nicht alle gleichmäßig mit Kraft, Muth, Einsicht, Geduld, mit künst 
lerischen, wissenschaftlichen, gewerblichen Fähigkeiten begabt. Ohne 
Vereinigung würde diese Verschiedenheit unser Elend und nicht 
unsern Nutzen begründen; jeder würde mehr den Mangel fremder, 
als den Vortheil eigener Fähigkeiten empfinden. Dank der Asso⸗ 
ciation kann der starke Mensch bis zu einem gewissen Grade der 
Einsicht entbehren, der geistvolle der Stärke: durch die bewunderns— 
würdige Gemeinschaft, die sie unter den Menschen herstellt, hat jeder 
an den hervorragenden Eigenschaften seiner Nebenmenschen Theil. 
Die Vereinigung der Kräfte schließt aber den Tausch in sich. 
Damit die Menschen zum Zusammenwirken sich entschließen, müssen 
sie eine Theilnahme an der erlangten Befriedigung in Aussicht ha 
ben. Jeder läßt aus seinen Austrengungen den Andern Nutzen 
ziehen und zieht selbst aus den Anstrengungen Anderer nach einem 
vorher festgesetzten Verhältniß Nutzen, was eben Tausch ist. 
Die Theilung der Arbeit, d. h. die Vertheilung der Beschäf— 
tigungen unter die Menschen, ist im Grunde nichts, als eine be— 
sondere Art, sich zu associiren, d. h. die menschlichen Kräfte zum 
Zusammenwirken zu vereinen. 
Wir haben oben gesehen, welches nach A. Smith die Gründe 
des Zuwachses in der Masse von Arbeit sind, die dieselbe Men⸗ 
schenzahl in Folge der Arbeitstheilung verrichten kaun. Diese 
Theilung, fährt derselbe nach der obigen Auseinandersetzung fort, 
aus welcher so viele Vortheile sich ergeben, ist nicht ursprünglich 
das Werk menschlicher Weisheit, welche die allgemeine Wohlhaben⸗ 
heit, zu der es führt, vorhergesehen und bezweckt hätte. Sie ist 
die nothwendige, wiewohl sehr langsame und stufenweise Folge eines
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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