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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

:- 190 
in den Formen des Völkerrechts vor sich zu gehen vermöge. !) 
Denn abgesehen davon, dass ausnahmsweise auch im Bereiche 
des Völkerrechts kraft besonderer Vereinbarungen der gewöhn- 
liche Weg des Streitaustrags ausgeschlossen sein kann (z. B. im 
Staatenbunde), so spricht jenes Argument nur von der Bewährung 
zwischenstaatlicher Ansprüche, nicht aber von ihrer Entstehung 
and ihrem Geltungsgrunde. 
Nun scheint es mir aber sicher zu ‘sein, dass der Geltungs- 
grund jener „vertragsmässigen“ Bestimmungen kein völkerrecht- 
licher überhaupt und kein Vertrag im Besonderen ist. Sämtliche 
Verträge, Protokolle u. s. W., um die es sich handelt, sind genau 
so wie alle andern auf den Eintritt der süddeutschen Staaten in 
den Norddeutschen Bund gerichteten Vereinbarungen des Jahres 
1870 nach Annahme durch den Bundesrath dem norddeutschen 
Reichstage zur verfassungsmässigen Beschlussfassung vorgelegt 
und, nachdem diese erfolgt, in der üblichen Form des Abdrucks 
im Bundesgesetzblatte veröffentlicht worden. Ihr Inhalt ist da- 
durch zu Staatsrecht geworden, genau in den Umfange und in 
dem Sinne, in dem überhaupt der Inhalt eines völkerrechtlichen 
Vertrags in staatliches Recht verwandelt wird. Es ist nicht er- 
sichtlich, warum die Bestimmungen der Hauptverträge, so- 
weit sie die Verfassung des Deutschen Reichs betrafen, vom 
1. Jauuar 1871 an kraft der mit ihnen durch die gesetzgebenden 
Faktoren des Norddeutschen Bundes vorgenommenen Behandlung 
zu Reichsrecht geworden, — das wird doch so gut wie allseitig ange- 
nommen —, warum aber die Nebenverträge trotz ihrer gleichen 
Behandlung das geblieben sein sollen, was sie waren, nämlich 
Verträge. Sie sind freilich in der Hauptsache nicht in die Ver- 
fassungsurkunde übergegangen, wie die Hauptverträge. Während 
das Publikationsgesetz die Verfassungsurkunde an die Stelle dieser 
Verträge setzte, liess es jene Nebenberedungen ausgesprochener- 
maassen unberührt. Gewiss — es wollte nach seiner unzweideutigen 
Erklärung an dem „Geltungsgrunde“ dieser Specialbestimmungen 
nichts ändern. Aber ihr Geltungsgrund war bereits seit dem 1. Januar 
1871 nichtmehr der Vertrag, sondern das Gesetz. Das Publikations- 
gesetz beliesssie ausserhalb der neuredigirten Verfassungsurkunde, 
nicht ausserhalb der Verfassung. Warum, sagen die Motive sehr 
1) Hänel, Studien. I S. 249, vergl. S. 240.
	        

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Selbstkostenrechnung Und Preispolitik. G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1934.
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