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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

Object: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

125 
Kreditphänomen. ist daher eine statische Erscheinung und be- 
steht im Vorschießen von Genußgütern, wobei Geld im weitesten 
Sinne als technisches Hilfsmittel fungiert. Da für uns und auch 
für Cassel — der teilweise individuelle Charakter der Cassel- 
schen Dynamik ist in diesem Falle ohne Bedeutung — die 
Statik nur ein höherer Abstraktionsgrad der Dynamik ist, für 
letztere also eo ipso das „gilt‘, was für die Statik „wahr“ ist, 
so muß auch in der Dynamik das Wesen des Kreditphänomens 
das gleiche sein. Daß Cassel dieser Ansicht ist, geht deutlich 
aus seinen Ausführungen über das Verhältnis von Bankzins 
und Realzins hervor, die folgenden Inhalt haben: Der wahre 
Kapitalzins ist derjenige Zinsfuß, bei dem der Geldwert unver- 
ändert bleibt. „Wird dieser Satz erreicht, dann wird der Geld- 
geber eine reine Kapitaldisposition verkaufen und den Preis 
dafür im Marktzins bekommen .... Bei diesem Zinsfuß 
werden genau so viele neue Bankzahlungsmittel in Umlauf ge- 
setzt, wie der wachsende Verkehr bei unverändertem Preis- 
niveau braucht‘“1). Dann werden die Bankzahlungsmittel nur 
entsprechend den zur Verfügung gestellten Ersparnissen ver- 
mehrt2). 
Daraus muß man schließen, daß zusätzliche Kaufkraft 
keine wirkliche Kapitaldisposition ist, was doch soviel heißt, 
daß sie überhaupt keine Kapitaldisposition ist und daher 
Cassel das Wesen des Kredites nicht in der Geldschöpfung 
der Banken, wie Schumpeter®), sieht. Nur Vorschüsse, die 
auf Ersparnissen beruhen, sind Kapitaldisposition. Zusätzliche 
Kaufkraft kann man aber nicht sparen, auf ihren Konsum kann 
man nicht verzichten, sondern nur auf den von Genußgütern. 
Das Geld ist daher nur technisches Hilfsmittel, und die Kapital- 
funktion liegt bei den Genußgütern, 
Nun schreibt allerdings auch Cassel der zusätzlichen Kauf- 
kraft einen Einfluß auf die Güterwelt zu. Liegt darin etwa ein 
Widerspruch zu seinen sonstigen Ausführungen? Cassel 
argumentiert: „Wenn die Banken den Zinsfuß für ihre Vorschüsse 
zu niedrig halten, und wenn dadurch das Gleichgewicht des 
ıy Cassel, Theorie, S. 450. *) ebda., S. 397. 
3 Schumpeter, Entwicklung, S. 153.
	        

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Statische Oder Dynamische Zinstheorie? Deichert, 1928.
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