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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

400 
in der Schweiz!) und in England?) anerkannt, auch in den Mo- 
tiven vieler Gesetze zur Rechtfertigung ihres Schweigens über 
das Verhältniss von Gesetz und Staatsvertrag angeführt worden.) 
In allen diesen Fällen ist aber, genau genommen, jene Präsumtion 
nicht so sehr ein Mittel zur Beantwortung der Frage, ob der 
Staat völkerrechtlich gebotenes, sondern ob er völkerrechtswidriges 
Recht bei sich habe einführen wollen.) 
Der Grundsatz, nach dem die Vermuthung für die internatio- 
nale Pflichttreue des Staates streitet, entfaltet aber eine besondere 
Wirksamkeit dann, wenn es sich erst noch um die Frage handelt, 
ob überhaupt gewisse äussere Vorgänge Landesrecht in die Welt 
gesetzt haben. Hier kommt es nicht darauf an zu deuten, ob ein 
über Straflosigkeit werden durch Strafdrohungen des StG B.’s nicht berührt) ; 
ferner III S. 1274#.; XIX 8. 275 (ältere Markenschutzverträge gegenüber $ 20 
des Reichsges. vom 30. November 1874). S. auch Entsch. des Reichsober- 
nandelsgerichts IV S. 322. 
1) Hier namentlich in Beziehung auf das Auslieferungsgesetz vom 
22, Januar 1892. Das Bundesgericht hat in konstanter Praxis entschieden, 
dass das Gesetz ältere Auslieferungsverträge nicht „beseitigen konnte“, also 
auch nicht wollte. Vergl. die Entscheidungen in Böhm’s Zeitschr. II S. 509, 
524; HI S. 320; V S. 202; VII S. 154, 363; ferner Entsch. des Bundes- 
gerichts XVII S. 193; XX 8. 57, 61, auch 343. Vergl. auch bezüglich anderer 
Verhältnisse ebenda VII S. 783, 
2) Vergl. die Citate oben S. 154 Note 2—4; sie liessen sich leicht ver- 
mehren. In der Jurisprudenz der Vereinigten Staaten hat sich der Grund- 
3atz selbst gegenüber dem Prinzip als kräftig erwiesen, dass Verträge Landes- 
recht und daher wie alles Landesrecht durch späteres Gesetz zu beseitigen 
seien. Allerdings nicht überall; die landläufige Meinung lässt es bei dem Satze: 
„Späteres Gesetz derogirt älterem Vertrage und umgekehrt“ bewenden (s. ob. S. 144). 
Der nach der Seite des Gegentheils stark übertreibende Ausspruch Jeffer- 
3on’s (vergl. Story 5. ed. II p. 609): „the treaty ... . is the law of the land, 
and a law of a superior order, because it not only repeals past laws, but 
sannot itself be repealed by future ones“, ist ein weisser Rabe. 
83) S. die Motive z. Entwurf einer StPO., Drucks. d. Reichstags 2. Leg.- 
Per. II. Sess, 1874/75, I zu No. 5 S. 256; Begründung d, Entwurfs eines GVG., 
ebenda I zu No. 4 S. 214; zum Entwurf einer KO., ebenda IV zu No. 200 
S. 32, 463; zum Entwurf einer CPO., ebenda II zu No. 6 S. 403. Vergl: 
auch Delbrück in der Sitzung des Reichstags vom 16. April 1874 (Stenogr- 
Berichte 2, Leg.-Per. I Sess. II S. 547). 
4) Denn in den zuerst erwähnten Fällen (Frage, ob auch ausländische 
Güter geschützt seien, u. s. w.) würde die einschränkende Auslegung als Kon- 
sequenz. einen völkerrechtswidrigen verneinenden Rechtssatz ergeben; gegen 
dessen Annahme spricht aber die Vermuthung.
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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