Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge des positiven Völkerrechts

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge des positiven Völkerrechts

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238006
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XIX, 488 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundzüge des positiven Völkerrechts
  • Title page
  • Contents

Full text

76 Hohe See — Geschichte. 
Tun oder ein Unterlassen bzw. Gewährenlassen zugunsten des berech 
tigten Staates gerichtet ist. (Beispiele: die sog. Neutralisierung von 
Chablais und Faucignt, (s. oben S. 48), das Verbot der Befestigung 
der Aalandinseln 1856 (s. S. 17), die Rheinlandbesetzung, die Schaffung 
einer neutralen Zone gemäß Art. 42 des Versailler Friedens, die 
Deutschland auferlegten Rüstungsbeschränkungen gemäß desselben 
Vertrages Teil V). Es ist rechtlich unzutreffend, hier von Servituten 
zu sprechen. Denn Staatsgewalt ist impermm, nicht dominium, 
Herrschaft über Menschen in einem Gebiet nicht ein dingliches Recht 
am Gebiet (so nchtig Flicker, Cavaglieri, Lauter, Liszt). „Staats 
servituten" basten nicht an dem Gebiet; sie bestehen nur im Verhältnis 
zwischen den Vertragschließenden. Geht ein Gebiet an einen dritten 
Staat über, so erlöschen die „Staatsservituten" mangels besonderer 
Abrede. Nur eine scheinbare Ausnahme bildet der oben § 6 er 
wähnte Fall, für den dort auch die nähere Begründung gegeben ist. 
Die moderne Staatsauffassung liegt in der hier gewiesenen Richtung. 
So hat ein Haager Schiedsgericht in der hochbedcutsamen Neufund 
landfischereifrage 1910 dem Begriff völkerrechtlicher Staatsservituten 
die Anerkennung versagt und im Jahre 1920 hat der Völkerbundsrat 
sich dem Gutachten einer Kommission von Völkerrechtsjuristen in der 
Aalandfrage angeschlossen, das sich, unter Berufung auf jenes Haager 
Urteil scharf gegen die Staatsservituten ausgesprochen hat. Der hier | 
vertretenen Auffassung entspricht es, wenn wir einen rechtlichen 
Unterschied zwischen dem Befestigungsverbot in der neutralen Rhem- 
uferzone und den Rüktungsbeschränkungen nicht anerkennen können, 
in beiden Fällen handelt es sich um rein relativ wirkende Beschrän 
kungen der Staatsgewalt, nicht aber dort um Begründung von 
Staatsservituten, hier um „sonstige Beschränkungen der Staatsge 
walt". 
§ 11. Exkurs: Die hohe See. 
I. Geschichte. Der Satz des römischen Rechtes von der Freiheit der 
Luft, des fließenden Wassers, des Meeres und der Meeresküsten kann 
nicht', wie gelegentlich behauptet wird, als ein solcher des Völkerrechts 
angesprochen werden. Er ist im Privatrecht aufgekommen und ist 
gerade zu der Zeit, als das römische Recht in den mittelalterlichen 
Kulturstaaten in vollster Blüte stand, von den Staaten nicht beachtet 
worden. Der moderne Satz von der Freiheit der Meere, d. h. der
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Des Positiven Völkerrechts. Ludwig Röhrscheid Verlag, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.