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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238006
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XIX, 488 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zwölftes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Soziale und politische Entwicklung des Bürgertums. 179 
legenheiten! So pachteten wohl einige hervorragende Bürger den 
Zoll, sie zahlten glatte Summen, es ward ihnen nachgesehen, wenn 
sie Tarif und Erhebungsart dem Nutzen der Stadt anpaßten; 
und von ihnen, wenn nicht gar direkt vom Herrn, erwarb dann 
die Stadt den Zoll. Nicht minder peinlich war den Bürgern 
die Art, wie der Stadtherr das Geldwesen oft rücksichts— 
los handhabte. Auch hier halfen sie sich mit klingender Münze. 
Sie erstanden das Münzrecht und das mit ihm verbundene 
Recht des alleinigen Geldwechsels, und die Ausmünzung trat 
in den öffentlichen Dienst der städtischen Wirtschaft. 
Die gleiche Art zu handeln wurde auch auf andere Gebiete 
hoheitlicher Rechte übertragen. So war der schließliche Erfolg, 
daß langsam, unvermerkt, im geduldigen Verlauf mehrerer 
Generationen der Rat an die Stelle des Stadtherrn trat: daß 
die Stadt frei ward und sich selbst überlassen. Gelang es nun 
gar noch, vom Könige etwa einen Gnadenbrief zu erwirken, 
wonach es dem Rate allein gestattet sein sollte, Reichsrechte 
und Reichsgüter im städtischen Weichbilde zu erwerben, und 
nach diesem Privileg erschöpfend zu handeln: so war für die 
volle Selbständigkeit der Stadt gesorgt und eine in sich ab— 
geschlossene städtische Staatsbildung die Folge. 
Wie mußte nun unter all diesen Vorgängen die Stellung des 
Rates wachsen! Anfangs nur ein Konkurrent und Stellvertreter 
der stadtherrlichen Verwaltung, auf solchen Gebieten vornehmlich, 
die deren Aufmerksamkeit entgangen waren, in der Handhabung 
der niederen Verkehrs- und Gewerbepolizei u. dgl., zog er jetzt die 
Verwaltung der Stadt als herrschaftliches und Gemeindeorgan 
zugleich an sich; die umfassendste Fürsorge für das Wohl der 
Bürger ward seine Aufgabe. Die Gerichtsbarkeit wurde weit über 
die Zuständigkeit des alten, landesherrlichen Gerichtes hinaus 
entwickelt, indem jederlei Zuwiderhandlungen gegen die Polizei⸗ 
oerbote des Rates, die sich ständig erweiterten, vor das alte Ge⸗ 
richt oder neugebildete Sondergerichte oder endlich den Rat selbst 
als Gerichtsbehörde gebracht wurden. Daneben wurde die 
Finanzhoheit völlig ausgebildet; sie sprang von der Handhabung 
der Verkehrsregale zur städtischen Besteuerung zunächst auf in— 
12*
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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