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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238006
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XIX, 488 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zwölftes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

212 õwolftes Buch. Zweites Kapitel. 
Knicke oder Gebücke verstärkt war, und den wohl ragende Wart—⸗ 
türme in bestimmten Entfernungen unterbrachen. Und auch 
da, wo die Landwehr weniger stark befestigt war, fehlte wenig⸗ 
stens nicht eine weitschauende Warte, von der aus ein städti— 
scher Wächter Umschau hielt und seine Wahrnehmungen durch 
optische Zeichen der städtischen Besatzung vermittelte. Nicht 
selten waren diese Warten Bauwerke von großer Ausdehnung 
und schönen Verhältnissen, und noch jetzt giebt es deren einige, 
welche das Land weithin schmücken, so die hochragende Warte 
von Andernach. Bei größeren Städten aber wurde der Aufseher 
auf der Warte geradezu zum Vorstand eines ausgedehnten 
Meldewesens, das bald in der Form einfacher Kundschaftung, 
bald in der der Geheimagentur die Grenzen des städtischen 
Territoriums überschritt. 
War der Fremde durch den Schlagbaum der Grenzwehr 
hindurchgelassen und kam er der Stadt näher, so konnte er 
selbst schon bei kleineren Städten erstaunen über die Ausdehnung 
der Befestigungen und die Masse der Türme, welche in diese, 
besonders an den Thorstellen, eingereiht die Stadt umgaben. 
Bis tief ins 12. Jahrhundert waren die Mauern auch großer 
Städte noch einfach genug gewesen; früher hatten, wenigstens 
am Rhein, die alten Römermauern Schutz genug bieten müssen, 
bis sie feindlichem Ansturm oder heimischem Baubedürfnis in 
Verbindung mit der Erweiterung des Stadtareals zum Opfer 
fielen; dann hatten einfache Erdwälle mit Pallisadenkrönung 
und allenfalls Thorfortifikationen genügt. Aber seit dem 12. Jahr⸗ 
hundert gingen die größeren, seit dem 18. Jahrhundert auch 
die kleineren Städte weiter. Überall gründete man Baukassen 
zum Werk der Stadt', überall erbat man sich vom Stadtherrn 
die Erlaubnis zur Erhebung einer besonderen Accise zu Bau⸗ 
zwecken, bisweilen ging man die Klöster der Stadt um Beiträge 
an. So wurde mit verhältnismäßig geringen Mitteln, oft durch 
Geschlechter hindurch, aber fast stets mit hartnäckiger Energie 
gebaut. Aus dem alten Erdwall erhob sich Bogen an Bogen, 
und diese Bogen trugen die neue Mauer oft bis zu der be⸗ 
trächtlichen Höhe von 25—30 Fuß. Und während man die
	        

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Die Zollgesetze Der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Nach Dem Gegenwärtigen Stande Der Gesetzgebung Nebst Allen Auf Die Einhebung Und Verwaltung Der Zölle Bezug Habenden Vorschriften Und Erlässen. Beck, 1871.
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