Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238006
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XIX, 488 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zwölftes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

268 
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik. 
evangelischer Seite begründet worden sind. Die älteren Bildungen dieser 
Art sind als eigentliche Berufsvereine deshalb nicht anzusprechen, weil 
sie den Berufsunterschied nicht berücksichtigen. Später hat man 
diesem Unterschiede durch Bildung von Fachabteilungen (Fachsektionen) 
Rechnung getragen. In der neuesten Zeit haben sich eigentliche Be 
rufsvereine auf „christlich sozialer“ Grundlage ohne Betonung kon 
fessionellen Charakters gebildet, zuerst (1894) unter den Bergarbeitern 
in Dortmund, später für verschiedene andere Berufe, insbesondere für 
die Textilindustrie. Diese Vereine sind besonders in West- und Süd 
deutschland vorhanden. Der größte Teil der Vereine gehört dem 
„Gesamtverband der christlichen Gewerkschaften Deutschlands“ an. 
Am 1. April 1903 zählte der Verband 20 Gewerkvereine mit 977 Orts 
gruppen und 84652 Mitgliedern. Dem Verbände waren nicht ange 
schlossen 10 Vereine mit 945 Ortsgruppen und 105248 Mitgliedern. 
Im ganzen waren also am 1. April 1903: 30 christliche Gewerkvereine 
mit 1922 Ortsgruppen und 189 900 Mitgliedern vorhanden. Sie hatten 
1902: 823864 M. Einnahmen, 633719 M. Ausgaben und am 31. Dezember 
1902: 572 649 M. Gesamtvermögen, davon in der Hauptkasse 464 715 M. 
Außerdem gibt es noch eine Reihe von Berufsvereinen, die keiner 
der vorstehenden Gruppen zuzurechnen sind und sich auch keinem der 
genannten Verbände angeschlossen haben. Die Zahl solcher „unabhängig 
organisierten“ wird auf einige 50 000 geschätzt. 
Im ganzen sind hiernach in Arbeiterberufsvereinen Ende 1903 
organisiert etwa 1,2 Mill. deutsche Arbeiter. 
In Frankreich ist — wie im § 1 gezeigt ist — die Bildung von 
Berufs vereinen erst durch das Gesetz ;vo ffl 21. März 1884 gesetzlich 
anerkannt und geregelt worden. Die Bildung solcher Fachvereine, 
die mit dem Namen Syndicats professioneis bezeichnet werden, hat sich 
seitdem in raschem Tempo vollzogen, und zwar haben sowohl die Ar 
beiter, als auch — wie später noch genauer zu erwähnen sein wird — 
die Arbeitgeber von der Möglichkeit der Fachvereinsbildung Gebrauch 
gemacht in Industrie und Handel wie in der Landwirtschaft. Außer 
dem hat sich eine nennenswerte Zahl gemischter, Arbeitgeber und 
Arbeitnehmer umfassender Syndikate gebildet. Die Fachvereine haben 
sich ihrerseits zu Fachverbänden (Unions de syndicats) zusammen 
geschlossen für engere Bezirke und für das ganze Land. In Industrie 
und Handel waren vorhanden: 
1884 . • 68 Arbeitersyndikate 1899 . . . 2658 Arbeitersyndikate 
1890 . . 1006 „ 1903 (Anfang) 8934 „ 
1895 . . 2163 
Die Mitgliederzahl der 3934 gewerblichen Arbeitersyndikate von 
Anfang 1903 war 643 757, wovon auf Verkehrs- und Handelsgewerbe 
176 356, auf Metallverarbeitung 87 692, Bergbau 68 900, Textilindustrie
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.