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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238006
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XIX, 488 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Dreizehntes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

150 
Ausgangspunkte* 
Daran reihten sieh die rechtlichen Hemmnisse durch die Kriegs 
gesetze. Für eine wirtschaftlich gerechte und brauchbare Entscheidung 
dieser Kriegsprivatrechtssachen fehle es an ausreichenden Normen in den 
Landesrechten, die für den Friedenszustand berechnet sind; auch die 
Auffindung abstrakter Grundsätze für eine internationale Regelung begegne 
großen Schwierigkeiten. Es sei die freie Rechtsprechung einer inter 
nationalen Instanz erforderlich (Sperl, Gutachten in Denkschrift 9). 
So hat man aus sachlichen Gründen die Ausschaltung der landes- 
reohtlichen Rechtsprechung dringend empfohlen. Dazu kam noch, daß 
vielfach die Unparteilichkeit der feindlichen Gerichtsinstanzen 
entweder geradezu in Zweifel gezogen oder doch die Möglichkeit einer 
Beeinflussung durch nationale Vorurteile als ein Hemmnis vertrauen 
erweckenden Ausgleiches betrachtet wurde. 
War man derart so ziemlich einer Meinung darüber, daß für die durch 
die Tatsachen und das Kampfrecht des Krieges betroffenen Privatrechts 
sachen ein Sonderverfahren geboten sei, so gingen die Meinungen über 
die Art der Regelung stark auseinander. Man hat zunächst nur emp 
fohlen, das zuständige Landesgericht zwar zur Entscheidung zu berufen, 
ihm aber zur Wahrung der Interessen des feindlichen Staatsangehörigen 
einen vom Botschafter oder Konsul seines Landes ernannten Richter 
beizugeben, dem die Stellung eines Laienrichters beim Handelsgerichte 
zukäme. Am weitesten in der Ausschaltung der nationalen Gerichtsbarkeit 
ging der Vorschlag, das Gericht ausschließlich mit neutralen Richtern 
zu besetzen; er begegnete dem Einwande, daß diesen die Kenntnis der 
nationalen Geschäftsverhältnisse, in denen das strittige Rechtsverhältnis 
wurzelt, gänzlich fehle. Vielfache Zustimmung fanden jene Vorschläge, 
die schon eine internationale erste Instanz in der Besetzung mit je 
einem nationalen Richter der beiden Streitteile unter einem neu 
tralen Vorsitzenden befürworteten (Schrutka, Gutachten 4 in 
Denkschrift). 
Der vorerwähnte Mangel materiell-rechtlicher Normen für die Rege 
lung der durch den Krieg beeinträchtigten Privatrechtssachen, die damit 
gegebene Notwendigkeit, eine mehr oder minder freie Entscheidung nach 
Billigkeitserwägungen zu treffen, verlieh einem Vorschläge (Sperl, Gut 
achten über die internationale Instanz 12 in Denkschrift) eine besondere 
Bedeutung, Laien, die eine Vertrautheit mit dem regelmäßigen Inhalt 
von Rechtsgeschäften solcher Art und der Verkehrsauffassung besitzen, 
beizuziehen. 
So kam in Österreich man zu dem Ergebnisse, eine Schieds- 
stelle, in der Besetzung mit zwei fachmännischen Laien als Beisitzern 
und einem für das höhere Richteramt befähigten Berufsrichter als Vor 
sitzendem, als die beste Lösung zu erklären. Das derart einzurichtende 
ständige Schiedsgericht sollte derart gebildet werden, daß jeder Streitteil
	        

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Die Britische Merchant Shipping Act, 1876, Und Ihre Einwirkung Auf Die Deutschen Handels- Und Schiffahrts-Verhältnisse. Groening, 1876.
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