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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

—36 Vierzehntes Buch. Zweites Kapitel. 
und schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts empfanden 
die Kaufleute das und begannen dagegen Vorkehr zu treffen. 
Gern wurden die Teilnehmer eines Ringes nur in einer Stadt 
gesucht; dann bestand die Hoffnung, daß diese diplomatisch für 
die Ansprüche des Ringes eintreten werde. Noch günstiger war 
es, standen Städtebündnisse, die Hanse im Norden, im Süden 
der schwäbische Bund im Hintergrunde der kaufmännischen 
Bestrebungen: im Jahre 1520 gestand Ulm auf dem Überlinger 
Städtetag zu, der schwäbische Bund sei niemand nützlicher, als 
den Handelsgesellschaften; der einzelne Kaufmann sitze trocken. 
Von hier aus war es zu den monopolistischen Bestrebungen der 
großen Handelshäuser, der Fugger und Welser, nur noch ein 
Schritt. Diese suchten sich geradezu als politische Mächte im 
Reiche einzurichten, gleichsam als Fürsten des Handels in par- 
tibus. Wie einst die Grundherrschaften aus dem alten öffent— 
lichen Verbande der Markgenossenschaften als pseudostaatliche 
Gebilde ausgeschieden waren, so wollten sich jetzt diese Handels- 
häuser aus den Städten als pseudostaatliche Mächte ab— 
sondern: sie erstrebten namentlich einen besonderen Gerichts— 
stand vor dem Kaiser, volle Handelsfreiheit und die Freiheit 
der Monopolbildung im Reich, sowie wohl gar noch ein eigenes 
Münzrecht. Voll gelungen sind diese Bestrebungen freilich nur 
den Fuggern: sie erhielten 1530 den erblichen Reichsgrafenstand 
und volle Landeshoheit für ihre Güter und Personen, und 
1534 ward ihnen das Münzrecht zu teil. 
Was konnte unter solchen Umständen die Gesetzgebung be— 
sagen, selbst wenn sie wuchtige Schläge gegen den übertriebenen 
individualistischen Kapitalismus geführt hätte! Aber auch 
das war nicht der Fall. Zwar hat sich schon Kaiser Sigmund 
mit dem Gedanken gesetzlicher Maßregeln gegen Ringe, kauf— 
männische Gesellschaften und Fürkauf getragen, und seitdem ist 
diese Absicht im 15. Jahrhundert öfters gehegt worden. Zu 
Eingang des 16. Jahrhunderts hielt dann Kaiser Max den Ulmern 
den großen Schaden vor, den ihre Ringe verursachten: umsonst. 
Darauf wurden im Reichstagsabschied vom Jahre 1512 die 
Ringe verboten. Vergebens. Dann versprach Karl V. in seiner
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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