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Die deutsche Zigarettenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Zigarettenindustrie

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Zigarettenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Entwicklung der deutschen Zigarettenindustrie bis zur Gegenwart
  • II. Abschnitt. Der Zigarettentabak
  • III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
  • IV. Abschnitt. Die Absatzverhältnisse
  • V. Abschnitt. Die Arbeiterverhältnisse
  • Ergebnisse

Full text

52 
Fragen wir schließlich noch nach der Produktionsver 
billigung, die die Maschine gegenüber der Handarbeit gewährt, 
so erhalten wir hierüber durch folgende Berechnung Aufschluß: 
Ein Maschinenführer kann vier Maschinen bedienen. Er erhält 
durchschnittlich vierzig Mark pro Woche; auf eine Maschine kommen 
demnach zehn Mark. Hierzu kommt noch eine Tabakauflegerin, 
die pro Woche durchschnittlich dreizehn Mark erhält, und eine 
Zigarettenabnehmerin mit dem gleichen Lohne. Es ergeben sich 
also pro Maschine für lebendige Kraft wöchentlich sechsunddreißig 
Mark, pro Tag sechs Mark. Setzen wir die Tagesproduktion einer 
Zigarettenmaschine mit sechzigtausend Stück in Rechnung (dies ist 
der Durchschnitt), so ergibt sich, daß für lebendige Kraft bei 
Maschinenarbeit pro Mille Zigaretten zehn Pfennig bezahlt werden. 
Hinzu kommen noch die Beträge für Amortisation, Kraft, Repara 
turen usw., die von fachmännischer Seite auf mindestens sechzig 
Pfennig veranschlagt werden. Hiernach stellen sich die Kosten der 
eigentlichen Anfertigung bei Maschinenzigaretten auf ingesamt siebzig 
Pfennig pro Mille, was gegenüber der Handarbeit, die im Reichs 
durchschnitt mit 2,30 Mk. pro Mille bezahlt wird, eine Produktions 
verbilligung von über zwei Drittel darstellt. 
Um sich diesen Vorteil der Maschinenarbeit auch nutzbar zu 
machen und so in billigen Preislagen überhaupt konkurrenzfähig zu 
bleiben, pflegen kleinere und mittlere Fabrikanten, deren Mittel die 
Anschaffung von Maschinen nicht erlauben, Maschinenzigaretten von 
anderen Betrieben zu beziehen. Es gibt in Deutschland mehrere 
Fabriken, die nur wieder für andere Fabriken, die keine Maschinen 
zur Verfügung haben, auf maschinellem Wege Zigaretten hersteilen. 
Diese Betriebe haben zum Teil eine enorme Jahresproduktion, ohne 
daß überhaupt irgend jemand außer den beteiligten Kreisen etwas 
von ihrer Existenz weiß, weil ihre Produkte alle unter den Namen 
ihrer Auftraggeber in die Welt hinausgehen. Teilweise betreiben sie 
die maschinelle Herstellung der Zigaretten als Lohnwerk — der auf 
traggebende Fabrikant liefert Tabak und Papier selbst und zahlt pro 
Tausend hergestellter Zigaretten einen bestimmten Betrag, jetzt ge 
wöhnlich eine Mark — oder Tabak und Papier werden vom 
Maschinenzigaretten-Fabrikanten selbst geliefert, und der Fabrikant, 
der die Ware bestellt hat, ist lediglich Abnehmer der auf seine An 
weisung hin hergestellten Fabrikate. 
Da den Maschinenzigaretten mancherlei Mängel anhaften, die 
Handanfertigung in der Fabrik aber für ganz billige Fabrikate 
zu kostspielig ist, so wählt man, um den Konsumenten für wenig
	        

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The Fiscal Problem in Missouri. National Industrial Conference Board, Inc., 1930.
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