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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Die nordd. Staaten u. d. nord. Krieg; Entwickld. preuß. Königtums. 691 
und holländische, russische und polnische Dienste. Jetzt aber 
sollte auch er, in seiner Weise, der Kriegsdienstpflicht des 
Landes unterworfen werden. Friedrich Wilhelm nahm die 
Aufgabe, die hier zu lösen war, so ernst wie möglich; er war 
sich bewußt, in diesem Zusammenhange an einem Grundpfeiler 
seines Staates zu bauen. Zunächst steigerte er das Standes— 
gefühl in dem bestehenden Offizierkorps seines Heeres; schlechte 
Elemente wurden in ganzen Massen entfernt, und nur selten 
noch brachten es, nachdem die Ernennung aller Offiziere an 
den König übergegangen war, Gemeine, die von der Pike auf 
dienten, zum Offizierspatente. Vielmehr wurde auf eine ge⸗— 
eignete und schon standesgemäße Ausbildung in Kadetten⸗ 
häusern und Pagerieen der größte Wert gelegt; und neben 
den Adligen wurden unter Friedrich Wilhelm, im Gegensatze 
zu der Zeit seines großen Sohnes, auch Bürgerliche zugelassen. 
Traten aber die Kadetten als Offiziere ins Heer, so galt für 
sie das unverbrüchliche Gesetz des Gehorsams, es sei denn, 
daß ein Befehl sich gegen die Offiziersehre richte. 
In diese Laufbahn wurde nun die Jugend des Landes— 
adels nicht bloß hineingezogen, nein völlig hineingezwungen; 
in Ostpreußen sind geradezu Enrollierungslisten der Junker 
zwischen zwölf und achtzehn Jahren aufgestellt worden, und 
mehr als einer von ihnen wurde mit Gewalt durch Unter— 
offiziere und Polizeiausreiter zum Berliner Kadettenhause 
gepreßt. Es war der harte Weg, auf dem die ständische 
Opposition der Bismarck, Alpensleben, Schulenburg in der 
Altmark, der Kalckstein, Burgsdorf, Wilich in Preußen zugunsten 
staatlichen Pflichtgefuhls beseitigt wurde; es war die Erziehung, 
aus der der an Sprache und Bildung rohe Adel, der bisher 
nur nach Titeln und Benefizien gehungert hatte, ja der teil— 
weise verlumpt in dem Metier des Krippen- und Wurstreiters 
im Lande herumgezogen war, zu dem stolzen, staatsmännischen 
Junkertum Preußens im 19. Jahrhundert heranwuchs. 
Vor allem aber wurde durch das ganze System der könig— 
liche Dienst, und das hieß an erster Stelle wieder das Heer— 
wesen gefördert. Das königlich preußische Heer, das 1713 aus
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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