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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Deutschland unter den polit. Nachwirkungen des Dreißigjähr. Krieges. 417 
in der Gemengelage ihrer Gebietsteile innerhalb der Reichs— 
grenzen aufs engste aneinanderstießen, so war Krieg und Kriegs— 
androhung bei aller wachsenden Sicherheit innerhalb des Be— 
reiches des einzelnen Territoriums selbst an der Tagesordnung. 
Die entscheidenste und folgerichtigste Durchbildung aber 
erfuhr dieser Zustand, der schon von den Zeitgenossen des 
16. Jahrhunderts als unbehaglich empfunden wurde, durch 
den Dreißigjährigen Krieg. Denn in seinem Verlaufe ver— 
quickten sich die lokalen und regionalen Gegensätze der ein— 
zelnen Territorien untereinander dadurch, daß die Territorial⸗ 
fürsten ständig Bündnisse mit auswärtigen Mächten eingingen, 
dauernd mit den internationalen, und diese neue Konstellation 
ließ den Reichsverband mehr wie jemals zurücktreten. Es ist 
eine Entwicklung, die der Westfälische Friede in wesentlichen 
Punkten sanktioniert hat; und darum befand sich das Reich 
seitdem im Grunde in einem Zustande ständiger und stetig 
zunehmender Auflösung unter der schadenfrohen Aufsicht der 
auswärtigen Garantiemächte des Westfälischen Friedens. 
Zu alledem kam noch das verlorene Gefühl der Sicher— 
heit nach außen. Wie selten hatte unser Vaterland im Mittel— 
alter auswärtige Feinde gesehen! Jetzt, in Zeiten voller Ohn— 
macht, zeigten sich die verhängnisvollen Folgen der zentralen 
Lage der Heimat. Wie sich auf deutschem Boden die Floren 
und Faunen von fast ganz Europa berühren, so hatten sich auf 
diesem Boden nunmehr die Völker Europas von den Spaniern bis 
zu den Türken, von den Italienern bis zu den Schweden und 
Finnen geschlagen. War da Aussicht, daß diese fürchterliche 
Lage so bald aufhören werde? Noch viel später hat die euro— 
päische Welt das Wort Völkerschlacht als ein spezifisch in 
Deutschland geprägtes in ihr Begriffssystem übernehmen können. 
Und nochmals hierüber hinaus: besaß denn die Nation 
um 1650 noch den für ihre Einheit auch nur allernotwendigsten 
Schatz prinitiver politischer Begriffe? Noch 1618 war man 
mit großen idealen Motiven, vor allem religiösen, in den 
Kampf gezogen; nun waren sie in dreißig Kriegsjahren ver⸗ 
dorrt und zerstäubt; nacktem Egoismus hatten sie Platz ge⸗
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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