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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892071819
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236181
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
IX S., S. [303] - 729
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
V. Bildende Kunst und Musik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • III. Neue Weltanschauung
  • IV. Neue Dichtung
  • V. Bildende Kunst und Musik
  • Index

Full text

578 
Zweiundzwanzigstes Buch. 
wegen, nach vorhergehender Erforschung des Terrains durch die 
Malerei und im Gefolge der Errungenschaften dieser, möglich 
war. Darum trat seitdem die Plastik in der Entwicklung der 
bildenden Künste zurück; und übernahm seit dem 16. Jahr— 
hundert die Malerei die Führung. 
Allein auch ihr ward es nicht leicht, auf dem überaus 
schwierigen Boden Fuß zu fassen. Gewiß war für die Schärfung 
des malerischen Auges dadurch viel erreicht, daß mit der 
steigenden Ausbildung eines besonderen rein künstlerischen 
Malerstandes seit dem 16. Jahrhundert an Stelle der noch im 
15. Jahrhundert nicht aufgelösten handwerklichen Einbettung 
der Kunstmalerei in die Tätigkeit des Weißbinders die Muße 
der Beobachtung und damit die Intensität des künstlerischen 
Sehens außerordentlich zu steigen vermochte. Es ist der Bei⸗ 
trag zur Kunstgeschichte, den die steigende Geldwirtschaft des 
individualistischen Zeitalters ganz im stillen geleistet hat. Aber 
nicht zu verkennen bleibt doch, daß diese Intensität nicht im 
geraden Verhältnis zu dem immer rascheren Zeitmaß der Volks⸗ 
wirtschaft fortschritt.. Das Tempo des Wirtschaftslebens ist in 
naturalwirtschaftlichen Perioden durch den Ablauf der Jahres- 
zeiten ein für allemal gegeben: jährlich ein voller Umsatz des 
Kapitals, jährlich ein einmaliger Umlauf der menschlichen 
Berufstätigkeit, das ist das nicht überschreitbare Maximum. 
Jetzt dagegen, in geldwirtschaftlicher Zeit, ergab sich ein mit 
steigendem Kapital und verbesserten Verkehrswegen immer 
rapiderer Umsatz des Kapitals und damit ein immer hastenderes 
Zeitmaß der materielle Werte erzeugenden Tätigkeit: konnte 
dem nun die geistige Produktivität folgen? Man wird es von 
denjenigen geistigen Berufen behaupten können, bei denen 
größere Kapitalaufwendungen schnellere Ergebnisse geistiger 
Arbeit verbürgen: so gewiß für eine ganze Anzahl wissen⸗ 
schaftlicher Betätigungen. Aber gilt die Wandlung auch für die 
Gebiete der Kunst? Schwerlich; es sei denn, daß Intensitäts⸗ 
schärfungen der künstlerischen Fähigkeiten durch Anwendung 
wissenschaftlicher Erziehungsmittel, Photographie, Kenntnis der 
optischen Wissenschaften u. dgl., und damit indirekt durch
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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