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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 429 
die Frage nur vom nationalen Standpunkte aus und war von 
diesem her für sie die Selbständigkeit Schleswig-Holsteins unter 
dem Augustenburger ein zweifellos zu erstrebendes Ziel, so konnten 
sich die deutschen Großmächte unter Umständen vor andere Er⸗ 
wägungen gestellt sehen. Für sie ergab sich zunächst eine rechtliche 
und unter der bestehenden Konstellation der europäischen Groß⸗ 
mächte auch eine faktische Bindung an das Londoner Protokoll 
von 1852, also auch an die Erbfolge des Protokollprinzen 
Christian. Der Auguftenburger kam demgegenüber für sie nicht 
in Betracht. Andererseits war es ebenso sicher, daß König 
Christian die von seinem Vorgänger an der Krone im Jahre 1852 
den deutschen Mächten gegebenen Versprechungen über die freiere 
Stellung Holsteins und Schleswigs innerhalb der dänischen 
Gesamtmonarchie durch Annahme der dänischen Verfassung vom 
November 1863 gebrochen hatte. Von dem Drehpunkte dieser 
Betrachtung aus konnten also die deutschen Großmächte gegen 
Dänemark vorgehen, ohne mit den europäischen Mächten in 
Gegensatz zu geraten. Damit war für sie bei richtiger Anlage 
ihrer Politik das Entscheidende nicht die Erbfolgefrage, sondern 
die Verfassungsfrage. 
Es ist eine der größten staatsmännischen Leistungen Bis— 
marcks, diesen Zusammenhang unter dem Gewirr der verschieden— 
artigsten möglichen Vorstellungen und trotz des Druckes der 
nationalen Leidenschaften sofort erkannt zu haben. Ja mehr: 
nach der Darstellung Bismarcks selber in seinen „Gedanken und 
Erinnerungen“ steht fest, daß er alsbald nach dem Tode Fried⸗ 
richs VII. die Absicht der Erwerbung der Herzogtümer für 
Preußen in dem ersten Ministerrate, der dazu Gelegenheit bot, 
aussprach. Der König gab darauf freilich die Anweisung, diese 
Worte nicht in das Protokoll der Sitzung aufzunehmen. „Seine 
Majestät schien geglaubt zu haben, daß ich unter den bacchischen 
Eindrücken eines Frühstücks gesprochen hätte und froh sein würde, 
nichts weiter davon zu hören. Ich bestand aber auf der Ein— 
schaltung, die auch erfolgte. Der Kronprinz hatte, während ich 
sprach, die Hände zum Himmel erhoben, als wenn er an meinen 
gesunden Sinnen zweifelte; meine Kollegen verhielten sich
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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