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Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073803
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236597
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung
Volume count:
E,1.1902
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1902
Scope:
XXI, 471 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Weltanschauung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Tonkunst
  • Bildende Kunst
  • Dichtung
  • Weltanschauung

Full text

Weltanschauung. 
451 
liegt aber auch die Herkunft dieser heutigen praktischen Tendenzen 
klar zu Tage; sie gehen aus von den ethischen und damit 
mittelbar auch von den ästhetischen Strömungen der Zeit. Eine 
Normenlehre für die Wissenschaft bedeutet daher heutzutage die 
Knebelung des wissenschaftlichen Denkens durch die Auffassungs⸗ 
weise eines Zeitalters ästhetischer und ethischer Hegemonie, die 
Unterjochung der Wissenschaft unter die Phantasiethätigkeit. 
Und eben in nichts besser als in diesem Zusammenhang zeigt 
sich die Wandlung der jüngsten Zeiten. Um die Mitte des 
19. Jahrhunderts noch Herrschaft der Naturwissenschaften und des 
Historismus, Unterwerfung der Kunst unter eine philosophische 
Asthetik, eine Wissenschaft der Kunst, die der Kunst selbst oft 
recht fern stand — jetzt, seit Ende des 19. Jahrhunderts Sieg 
der Kunst und die Wissenschaften in Gefahr, den normativ 
durchgebildeten Erfahrungen der Kunst und den praktischen Vor— 
schriften einer ästhetischen Sittenlehre zu unterliegen: das ist 
der Wechsel!. 
* 
1 Da ich selbst in entschiedenem Widerspruch zu den oben berührten 
Lehren stehe, so habe ich sie im Texte nur kurz charakterisiert. Zum weiteren 
Verständnis mögen Worte von Erich Adickes in der Deutschen Litteraturzeitung 
1901 Sp. 652 dienen: „Windelband (der Erfinder und Hauptvertreter der 
Normenphilosophie) meint, es sei mehr und mehr die Einsicht zum Durch— 
bruch gekommen, daß der universelle psychophysische Parallelismus sich in 
keiner Form halten und durchführen lasse; der Relativismus bedeutet für 
ihn Abdankung und Tod der Philosophie, darum soll sie nur weiterleben 
können als die Lehre von den allgemein gültigen Werten. So denkt W.: 
doch er ist zunächst nur eine einzelne Persönlichkeit, in zweiter Linie 
Vertreter und Sprecher eines Kreises Gleichgesinnter. Wäre aber dieser 
Kreis auch größer, als er faktisch ist: seine philosophischen Ansichten 
wären weder die einzig möglichen noch auch die heutzutage allein 
verbreiteten. Man kann überhaupt nicht von „der“ heutigen Philosophie, 
wie etwa von der heutigen Physik oder Biologie sprechen. Ich halte es 
für eine Illusion, wenn W. von „wissenschaftlichen Begriffen“ redet, in 
denen „die europäische Menschheit ihre Weltauffassung und Lebens— 
beurteilung“ im Verlauf einer langen Entwicklung „niedergelegt“ habe und 
„in denen damit die bleibende innere Struktur des menschlichen Geistes 
zu klarer Erkenntnis gekommen“ sei (S. 8. 15). Nie wird es „die“ 
29*
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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