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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1895264332
Document type:
Multivolume work
Author:
Myers, Gustavus
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916 -
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1895266750
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242184
Document type:
Volume
Author:
Myers, Gustavus http://d-nb.info/gnd/10190651X
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
XL, 412 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil: Die Verhältnisse in der Niederlassungs- und Kolonialzeit
  • Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
  • Dritter Teil: Die grossen Vermögen aus Eisenbahnen

Full text

— 105 
vertrauensvoll übergeben worden war von einem Schwarm 
von Deponenten, die entweder dafür arbeiteten oder 
gegebenenfalls dafür stahlen, denn die Bankiers stellen 
ja, wie die Pfandleiher, keine Fragen. Das größte ihrer 
Privilegien aber war das Recht, Geld zu fabrizieren. Der 
industrielle Fabrikant konnte keine Waren herstellen, wenn 
or nicht die nötigen Anlagen, Rohmaterialien und Arbeits- 
kräfte hatte. Der Bankier aber konnte, einigermaßen wie 
die berühmten Alchimisten, das luftige Nichts in Bank- 
noten verwandeln und dann gesetzlich ihre Anerkennung 
erzwingen. Der einzelne Händler oder Grundbesitzer ohne 
die Unterstützung des Gesetzes konnte kein Geld fabri- 
zieren. Aber man lasse Händler und Grundbesitzer sich 
zusammentun, man lasse sie ein gewisses Ding, das sich 
Gesetzgebung nennt, beschwatzen und bestechen, ihnen 
ein Stück Papier mit dem Namen Konzession zu verleihen, 
und siehe da! sie sind sogleich in Geldfabrikanten ver- 
wandelt. 
Aber wie waren diese Staats- oder Regierungs-Autori- 
sationen, Konzession genannt, zu erlangen ? Verbot nicht die 
Bundesverfassung den Einzelstaaten, den Banken das Recht 
zu geben, Geld in Umlauf zu setzen? Waren nicht private 
Geldfabriken ausdrücklich ausgeschlossen durch die Klausel 
der Verfassung, daß kein Staat „Geld prägen, Kredit- 
zeld emittieren oder irgendein anderes gesetzliches Zah- 
lungsmittel außer Gold und Silber einführen dürfe“? 
Hier zeigte sich wieder einmal in schönster Pracht, wie 
die Regierung von der Unternehmerklasse beherrscht wurde. 
Der einseitige Aufschwung der Handelsklasse konnte durch ein 
so gewichtiges Hindernis wie einen Verfassungsparagraphen 
nicht aufgehalten werden. Immer, wenn die Verfassung 
den wirtschaftlichen Wünschen im Wege stand, ist sie ab- 
geschafft worden, nicht durch Widerruf, sondern durch 
das wirksame Auskunftsmittel juristischer Deutelei. Die 
Unternehmerklasse verlangte Banken mit dem Recht, Geld 
in Umlauf zu setzen; und da die Gerichte in den langen 
Zeitläufen unerschrocken den Interessen und Wünschen 
der beherrschenden Klasse gehorcht haben, so fällten sie 
denn auch prompt die Entscheidung, der Ausdruck „Kredit-
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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