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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1895264332
Document type:
Multivolume work
Author:
Myers, Gustavus
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916 -
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1895266750
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242184
Document type:
Volume
Author:
Myers, Gustavus http://d-nb.info/gnd/10190651X
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
XL, 412 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil: Die Verhältnisse in der Niederlassungs- und Kolonialzeit
  • Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
  • Dritter Teil: Die grossen Vermögen aus Eisenbahnen

Full text

— 122 — 
weit heruntergekommen sind, daß sie keinen Funken von 
Männlichkeit und Charakter mehr haben. Da kam nun 
der Wahlfonds der Händler, Grundbesitzer und Bankiers 
und verdarb diese Leute noch mehr, indem er ihre Stimme 
kaufte und sie zu dem Verbrechen verleitete, zweimal zu 
stimmen. Dieser Korruptionsfonds wuchs von Jahr zu Jahr, 
bis zur Zeit der Krise von 1837 die Bankiers in New York 
allein 60 000 Dollar aufbrachten. Obgleich diese Summe eine 
Kleinigkeit war im Vergleich zu den enormen Korruptions- 
geldern, diein den folgenden Jahren verwendet wurden, konnte 
man damals schon etwas damit erreichen. Unwissende 
Einwanderer wurden durch Geldanerbieten dazu gebracht, 
so und so zu stimmen und ihre Stimme zweimal abzugeben. 
Schließlich kam die Zeit, wo man Scharen von Zucht- 
häuslern zur Wahl heranholte, die in manchen Bezirken 
alles in Schrecken setzten. Die Wahlkorruption vollzog sich 
sogar in neuen Territorien wie Neu-Mexiko. Viele Tat- 
sachen wurden durch die Wahlproteste vor den Kongreß- 
kommissionen zutage gefördert. (Man vergleiche die Kon- 
greßdrucksache „Wahlproteste 1834.bis 1865“.) In dem Fall 
Monroe contra Jackson im Jahre 1848 erbrachte James 
Monroe gleichfalls den Beweis, daß sein Gegner durch die 
Stimmen von Zuchthäuslern und anderen Nichtwählern 
zu Unrecht gewählt worden war. Die Ratsherrenberichte 
von New York erzählen dasselbe. Ähnliche Praktiken waren 
in Philadelphia, Baltimore und in anderen Städten und 
Landgemeinden gang und gäbe. 
Diejenige Klasse von Wählern aber, die sich nicht be- 
stechen ließ und nach ihrer Meinung unter den aufgestellten 
Kandidaten abstimmte, suchte man durch politische Redner 
und durch die Zeitungen zu beeinflussen. Diese wirksamen 
Mittel, die Wählermasse zu beeinflussen, wurden von den 
Besitzinteressenten auf die eine oder die andere Art be- 
herrscht. Der Reichtum übte eine richtige Zensur aus: 
wenn eine Zeitung es wagte, eine Kandidatur zu empfehlen, 
die von den Besitzenden nicht gebilligt wurde, so fühlte sie 
sogleich den Groll jener Klasse, indem ihr die Annoncen 
entzogen wurden und jene Vorteile, die die Banken mit so 
ruinösem Effekt vergeben oder versagen konnten.
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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