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Die deutsche Zigarettenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Zigarettenindustrie

Monograph

Identifikator:
1895543282
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242408
Document type:
Monograph
Author:
Munro, Joseph Edwin Crawford http://d-nb.info/gnd/1113111038
Title:
The Constitution of Canada
Place of publication:
Cambridge
Publisher:
Univ. Press
Year of publication:
1889
Scope:
XXXVI, 356 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter XI. The Dominion Parliament
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Zigarettenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Entwicklung der deutschen Zigarettenindustrie bis zur Gegenwart
  • II. Abschnitt. Der Zigarettentabak
  • III. Abschnitt. Die Zigarettenfabrikation
  • IV. Abschnitt. Die Absatzverhältnisse
  • V. Abschnitt. Die Arbeiterverhältnisse
  • Ergebnisse

Full text

6* 
der letzten 30 Jahre im Durchschnitt um 20—25 Prozent gestiegen. 
Im Jahre 1877 wurden nach den Berichten der Tabak-Enquete-Kom- 
mission im Reichsdurchschnitt für das Wickeln von tausend Zigaretten 
1,80 Mark bezahlt; der durchschnittliche Wochenverdienst einer 
Zigarettenarbeiterin belief sich hierbei auf 10—12 Mark. Heute hat 
der Lohn für das Drehen von tausend Zigaretten durchschnittlich 
die Höhe von 2,30 Mark, der durchschnittliche Wochenverdienst 
einer Zigarettenarbeiterin hat jetzt dagegen die Höhe von zwölf bis 
fünfzehn Mark. 
Die bedeutendste Lohnerhöhung haben die Zigarettenarbeiter 
erst in einem der letzten Jahre, und zwar im Jahre 1905, erzielt, 
in dem die erste und bisher überhaupt einzige allgemeine große 
Lohnbewegung unter den deutschen Zigarettenarbeitern stattfand. 
Diese nahm ihren Ausgang von der Metropole der Zigaretten 
industrie, von Dresden, wo im Frühjahr 1905 eine Bewegung aus 
brach, die dieHerstellung einer Tarifgemeinschaft zwischen 
Arbeitgebern und -nehmern in der Dresdener Zigarettenindustrie 
zum Ziele hatte. Im Laufe der nachfolgenden Verhandlungen mit 
der Fabrikantenschaft ließen die Arbeiter dann aber den Gedanken 
einer Tarifvereinbarung wieder fallen, da sie einsahen, daß sie 
eine solche doch nicht würden durchsetzen können 1 ). Sie drangen 
vielmehr nur noch auf die Anerkennung bestimmter Lohnforderungen. 
Zuerst kam in der Fabrik von Eckstein & Söhne eine Ver 
einbarung zustande, auf Grund deren alle Gruppen von Arbeitern 
Lohnerhöhungen zugestanden erhielten; zugleich wurde auch für 
die Entlohnung der Zigarettenmacher ein fester Lohntarif auf 
gestellt. Andere größere und kleinere Betriebe folgten nach und 
bewilligten gleichfalls Lohnerhöhungen; in den Betrieben dagegen, 
die nicht bewilligten, wurde die Arbeit niedergelegt. 
Um diese Zeit kam es aus Gründen, die mit der Lohnfrage 
nicht direkt in Zusammenhang standen 1 2 ), plötzlich zu einem allge 
meinen Streik bez. zu einer Aussperrung der Dresdener Zigaretten 
arbeiter und zwar auch in den Betrieben, die die Lohnforderungen 
schon bewilligt hatten. 
1) Vergl. Jahresbericht des Tabakarbeiter-Verbandes 1905, Seite 32: „Das 
organisatorische Verhältnis in Dresden bot keine Gewähr, die Anerkennung er 
zwingen zu können, und anderseits waren die bestehenden Lohn- und Arbeits 
verhältnisse, besonders für Packerinnen, Aufreißerinnen und Tabaksortiererinnen 
so verschiedene und widersprechende, daß sie schlecht in einem aufgestellten Tarif 
in generellem Sinne zur Zufriedenheit beider Parteien erledigt werden konnten.“ 
2) Näheres hierüber siehe Seite 108 ff.
	        

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Die Geplante Erhöhung Der Brausteuer Für Das Norddeutsche Braugewerbe Und Deren Folgen. Buchdruckerei Gebr. Unger, 1906.
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