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The Constitution of Canada

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1895543282
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242408
Document type:
Monograph
Author:
Munro, Joseph Edwin Crawford http://d-nb.info/gnd/1113111038
Title:
The Constitution of Canada
Place of publication:
Cambridge
Publisher:
Univ. Press
Year of publication:
1889
Scope:
XXXVI, 356 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

1V. Das Jch als Massenteilchen D; 
werfen seien, wie er der Reihe nach Dänemark, Österreich, Frank- 
reich niedergeworfen hatte. So hatten der Fortschritt, das Zentrum 
und die Sozialdemokratie der Reihe nach das Vergnügen, feierlich 
zum „Reichsfeind““ gestempelt zu werden. An der Partei, für die 
die wirtschaftliche Entwicklung vom Agrarstaat zum Industriestaat 
eine unwiderstehliche Werbekraft entfaltete, blieb der Charakter der 
Reichsfeindlichkeit am längsten haften, und gerade sie hat infolge- 
dessen den widersinnigen Anspruch, nach und nach den ganzen Staat 
auszufüllen, „„die Macht erobern“ zu wollen, am hartnäckigsten 
gepflegt. Dieser Anspruch war das Rauschgift, womit sie ihre An- 
hänger über ihre tatsächliche Ohnmacht hinwegtäuschte. 
Die Ohnmacht war aber bei allen Parteien größer, als einer 
freien und gesunden Entwicklung dieser unentbehrlichen Organe des 
innern Staatslebens zuträglich war. Schließlich soll die Partei doch 
nicht nur die Erfahrung und den Willen des Durchschnitts-Ich für 
das Staatsleben nutzbar machen, sondern sie hat vor allem die Auf- 
gabe, über den Durchschnitt hinausragende Begabungen an die Ober- 
fläche zu bringen. Die Partei soll der Auslese von Führernaturen 
nutzbar sein, das ist, für eine gesunde Fortentwicklung des Staats- 
organismus, vielleicht noch wichtiger als die Vermittlung einer 
Einflußnahme des Durchschnitts-Jchs auf das Staatsleben. Bei 
Erfüllung dieser Aufgabe aber stieß unter Bismarck jede Partei auf 
Hemmungen, die in der Person des Reichsgründers lagen. Für 
selbständige Führernaturen war neben dieser überlebensgroßen Per- 
sönlichkeit kein Platzz die sich dazu entwickeln wollten, wurden durch 
die Verfassung selbst gehemmt, denn was der Staat an tüchtigen 
Handwerkern der Verwaltung brauchte, wurde tunlichst in der 
Beamtenschaft gezüchtet. Die parteipolitische Laufbahn war, auch 
bei den „,staatserhaltenden““ Parteien, eher ein Hindernis für eine 
aussichtsreiche Laufbahn in der Staatsverwaltung. 
Die Entwicklung der deutschen Parteien hat sich also unter einem 
Drucke vollzogen, den man in England, in Frankreich, in Italien 
und in kleineren Staaten längst überwunden hatte. Entwicklung in 
gedrückten Verhältnissen aber ist überall dem Aberglauben förderlich. 
Und so befestigte sich in Deutschland mehr und mehr — |tatt sich 
(Ä
	        

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Geschichte Des Bremer Binnenhandels Im 19. Jahrhundert Namentlich Unter Den Alten Verkehrsformen Und Im Übergang. Verlag von Franz Leuwer, 1913.
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