Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404219
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236878
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1114 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Zivilrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • I. Rechtsphilosophie und Universalrechtsgeschichte von Professor J. Kohler in Berlin
  • II. Zivilrecht

Full text

1. Bruns-⸗Lenel, Geschichte und Quellen des römischen Rechts. 121 
den Provinzialverhältnissen. Der Grund war ein doppelter. Das Senatsregiment konnte 
wegen des Mangels an genügenden und geeigneten Beamten sich nicht um die technischen 
Einzelheiten kümmern; man wurde zu einem weitreichenden Systeme von Verpachtungen 
und Verdingungen gebrängt. Damit wirtschaftete man weit kostspieliger, und der Druck 
der nur auf den Erwerb bedachten Publikanengenossenschaften lastete schwer auf den Pro— 
vinzen. Dann aber bleibt die Fürsorge für den Nichtbürger und Provinzialen gänzlich 
außerhalb des Gesichtskreises des Senats. Für die wirtschaftliche Wohlfahrt der Bürger 
hat die republikanische Gesetzgebung manches getan oder zu tun versucht (8 25); die 
Bundesgenossen sind souveraͤn und müssen für sich selbst einstehen; die Provinzen sind 
braedia populi Romani. Die Stärke der Kaiserregierung, wie jeber Monarchie, ist gerade 
die innere Verwaltung. Sie übernahm Rom in voller Auflösung, das nunmehrige 
Bürgerland Italien zerrüttet, die Provinzen verarmt und ausgesogen. Zunächst wird 
schon von August und Tiberius in der Hauptstadt gesorgt: für Ruhe und Ordnung (durch 
die Freilassungsgesetze und den praefectus urbi), fur Zufuhr billigen Getreides (durch den 
praefectus annonas und die Largitionen), für Feuerlöschwesen und nächtliche Sicherheit 
der Straßen (durch den praefeotus vigilum). In Italien (und in den Provinzen) werden 
die verrotteten städtischen Finanzen seit Nerva und Trajan geregelt: durch Einsetzung von 
curatores rerum publicarum (logistae), welche die Aufficht uͤber die Vermögensverwaltung 
und namentlich das Bauwesen fuͤhren. Damit gleichzeitig ist Trajans große Alimenten— 
stiftung, die einen völlig neuen Gedanken für Italien umfassend verwirklicht. Es wurden 
vom Kaiser ausgeworfene Kapitalien an Grundbesitzer ausgetan und auf die Grundstücke 
ine ewige Rente zugunsten der Städte gelegt; die jährlichen Zahlungen werden an 
Kinder dürftiger Eltern verteilt. Der Zins ist so niedrig bemessen, daß auch die Grund 
besitzer einen Vorteil haben. Die Aufficht führen seit Hadrian praetféeti alimentorum, 
die Einzelgeschäfte wahrscheinlich die Gemeindebeamten .. Von Privaten werden diese 
Stiftungen nachgeahmt (Plin. ep. 7, 18). In den Provinzen hört die Steuerverpachtung 
auf, die der Zolle wird anscheinend eingeschränkt; die Gefälle werden von kaiserlichen 
und Senatsbeamten erhoben. Die Kehrseite dieser unzweifelhaften Verbesserungen ist das 
starke Anwachsen des besoldeten Beamtentums; die Ausgaben des Staates wurden dadurch 
beträchtlich vermehrt und allmählich wieder eine Last. 
III. Gesetgebung und Ediltt. 
839. Lex und senatus consultum. Im Beginne der Kaiserzeit haben die 
Komitien ihr republikanisches Gesetzgebungsrecht weitergeübt. Augustus selbst hat, wohl 
kraft seiner tribunizischen Gewalt, Gesete beim Volke beantragt: die leges ĩulias de 
maritandis ordinibus (736/18), iudicicrum publicorum und privatorum (783717 7), de 
adulteriis, de ambitn, auch wohl de vi publica und privata. Unter seiner Regierung 
wie unter der des Tiberius sind Gesetze von den Konsuln mit dem Volke vereinbart: so 
die leges Aelia Sentia (4 Pp. O.) Papia Poppaea (O p. O.), Futia Caninia (7), Iunia 
Norbana (187)2, Iunia Pétronia (10: D. 40, 1, 24), Visellia (24), Iunia Vellaea 
277); vereinzelt sind von Claudius (lex Claudia de tutela mulierum und über Dar— 
lehen an Haussöhne) und von Nerva noch die Komitien befragt (D. 47, 21. 3, . 
Indessen kam die Gesetzgebung durch die Vollsgemeinde bilmählich ab; sie zieht sich 
oom Volke in den Sengat zurück. Möglich ist es, daß man sich diesen Übergang durch 
die Annahme vermittelte, die altübliche Vorbereitung und Empfehlung des Senats genüge, 
er drücke den Volkswillen aus, der formellen Zustimmung bedürfe es nicht mehr Iso 
Inst. 1, 2. 81) der Voltsbesoluß Huln jedenfalls nicht etwa fingiert, sondern einfach 
— — 
Bekannt ist diese Einri tun tlich d iften, namentlich die tabula Veéleéias 
und die tab. e int —— i 3 ———— indes keine Auskunft über das 
mit den Srundbesihern abgeschiesend Rechtsgeschaͤft; daher ist, das Rechtsverhältnis bestritten. 
Schneider und Hölder, Zeinshr ., A i f. x
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Selbstkostenrechnung Und Preispolitik. G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1934.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.