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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

“mn 
A 
IL. AbiOnitt: SHuldverhHältnifje aus Berträgen. 
8 325.) 
Wird die aus einem gegenfeitigen Vertrage dem einen Theile ohliegende 
Leitung in Folge eines Umftandes, den er zu vertreten Hat, unmöglich, fo kann 
der andere Theil Schadenserfaß wegen Nichterfüllung verlangen oder von dem 
Mertrage zurüctreten. Ber theilmeifer Unmöglichkeit ft er, wenn die theilwei® 
Erfüllung des Bertrags8 für ihn fein Intereffe Hat, berechtigt, Schadenser]aß 
wegen Nichterfüllung der ganzen Verbindlichkeit nach Maßgabe des & 250 Ah}. 2 
zu verlangen oder von dem ganzen Vertrage zurüczutreten. Statt des Anfpruchs 
auf Schadenserfaß und des Rücktrittsrecht$ kann er auch die für den Fall des 
S$ 328 beftimmten Rechte geltend machen, 
Das Gleiche gilt in dem Falle des 8 283, wenn nicht die Leiftung bi6 
zum Ablaufe der Frift bewirkt wird oder wenn fie zu diejer Zeit thHeilweije nit 
bewirkt it. 
€. I, 369 M6f. 1 u, 2; 1, 276; IE, 319, 
Bom Sdyuldner zu vbertretende Unmöglichkeit der Leiftung: S 325 regelt die 
wälle, in denen derjenige Teil, welcher die Leiftung JHuldet, — der Schuldner — DI 
Unmöglichkeit der Leitung zu vertreten hat. 
1. Bei gänzlidher Unmöglichkeit der Leitung kann der andere Teil, d. I der 
Släubiger, nach feiner Wahl folgende Rechte geltend machen: 
a) Der Öläubiger kann Schadenserjag wegen Nigterfülung verlangen, 
wie {don nach den allgemeinen Grundfäßen des S 280. Val. hiezu im all“ 
pa WVorbem. IV S. 247 ff. In der Regel kann, wenn Schadenzerfaß wegen 
Iichterfüllung gefordert wird, von Naturalheritelung feine Rede jein. Vgl. 
Vorbem. S. 37, 38 zu 1, b. Mur ausnahmöweife, in Füllen, in denen jemand 
Jeinen Werfrag zwar auf ein Individuum, jedoch auf diefeS nur al8 auf einel 
Mepräfentanten einer beftimmten Gattung richtet, ohne an dem Individuum 
ein felbitändiges Interefje zu nehmen, fann NMaturalberftellung gefordert 
werden. „Wenn 3. B. jemand einem Kaufmann fchreibt, er möge ihm Die 
geftern beficdhtigte Porzellanfhale fenden, und biefe nach ES des Ver“ 
trag8 und vor Abjendung durch den Kaufmann oder jeine Leute jhuldhalt 
zerbrochen wird, {o Liegt eine vom Schuldner zu vertretende Unmöglichkeit 
vor. Hat aber der Kaufmann eine ganz agleidhe Schale auf Lager, 6 wird 
nicht zu bezweifeln fein, daß er SchadenSerfaß durch Lieferung diefer anderen 
Schale leiten kann. (Val, I. 9 pr. D. 19, 2: alia habıtatio non minus 
commoda.) Den Beweis aber, daß der ©läubiger in allen feinen Inter“ 
efien durch eine derartige Erjaßleiltung befriedigt wird, muß man voM 
Te Etat” Val. Kıpp, Gutachten zum 27. Deutichen Jurijtentag 
Dafı N . 256. 
Sn foldhen Fällen bleibt die Berpflihtung des Schadenserfabberechtigtel 
zur Gegenleiftung unberührt, er kann die Naturalhberftellung jelbitverftändlid 
nur gegen Leiftung Jeinerteit8 (Bug um Zug) EEE 
N AUnder8, wenn, wie in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle, der 
Schadenzserfaßanfpruch fih als Gelderfag daritellt. €3 find alSdann 
zwei Fälle zu unterjdheiden: 
x) Hu die Gegenleiftung die dem SchadenZerfaßberechtigten obliegende 
Veiltung) geht auf Geld. Unter Aulgabe des in der 1. Auflage dieles 
®omm. von Mayring) vertretenen Standpunkte8 der trengen UuSs- 
NEL zufolge der {jelbft im Ddiejem Falle der So auf 
Segenleiftungen an {ih beitehen bleibt und nur im Wege der Mut 
vedhnung zu befeitigen ift, halten wir in allen Fällen, in denen DIE 
Segenleiftung eine Geldleiftung it, den SchadenSbherechtigten für bes 
fugt, von vornherein die Differenz zwilchen Leiftung und Gegen” 
feiftung einzuflagen, d. h. denjenigen Geldbetrag, welcher fich unter 
Anredhnung feiner Gegenleittung als Neber/huß ergibt. 
 ..* Literatur: Val. Brecht, Syftem der BertragsShaftung in Jherings Jahrb. Bd. 53 
S. 251 ff, Lit. zu 8 324,
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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