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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

3, Titel: Berfprechen der Leiftung an einen Dritten. SS 329, 330. 285 
Bedürfnifie P x 
nifjen, deren Pefriediaung im Wege der VebensSbverficherung erfolgt gehört an 
8 EEE A EX af, GEDOLT 
Tele Stelle die FZürjorge für Angehörige und für fonitige Berfonen, die demjenigen, 
des Co 1 DVerficherung nimmt, naheitehen. Bis zum 1. Sanıuar 1910 maren nach rt. 75 
fOmeit bie landesgejeglichen Vorjchritten, welche dem Verficherungsrechte angehören, 
warb nicht in dem BGB. bhejondere Beitimmungen getroffen find, unberührt geblieben; 
recht ara das im Berficherungsverfehr und der Willenihaft ausgeprägte Gewohnheit8- 
nebit aßgebend, Um 1. Januar 1910 ijt das RG. über den Verfidherungsvertrag 
in 88 ES dazu in Kraft getreten, welches die Beftimmungen des BGS,, insbejondere die 
3. Ent AR N unberührt fäßt. Bol. dazu die Motive des Neihs-Yuijtizamts 
: . S. 170. 
zu 2 Hauptfächlichite Formen der hieher gehörenden VBerficherungsverträge find 
a) die einfachen Berfiherungen für den TodeSfall und zwar fowobl 
«) die Rap ital verficherungen, hei denen der Berficherer ein beftimmtes 
Kapital auszuzahlen hat, als auch , , . 
3 gewifle Formen Der Nentemvericherung, 3. B. die Witwen- 
„. verlicherung ; ” 
b) die jog. abgefürzte Vebensverfidherung, auch gemijchte oder alters 
native Lebensverficherung genannt, bet der die Verficherun 8Sfumme beim 
Tode, fpäteltenS aber bei Vollendung des in der Volice N Eilaciehie Lebens: 
Der jahres zu zahlen ift. , 
Verfich er $ 330 umfatit beide Arten, ex findet auch auf den Fall Anwendung, daß der 
S. Sf noch fjelb{t die Fälligkeit der Verfidherungsiumme erlebt. (Ehrenberg a. a. OD. 
Berti An jedem einzelnen Falle jeßt aber die Unwendbharfkeit des S 330 voraus, daß der 
gehört Der Yebertrag überhaupt als Bertrag en Dritter eier ift. Andernfalls 
er Aniprud zum Vermögen und zum Nachlaß des Verficherten. ES muß allo 
a) die Seiltung an einen Dritten bedungen werden, d. h. die Vereinbarung 
der VBerfidherungsvertrag) muß Yan die Berfönlichkeit des Dritten richten; 
einfeitige Bezeichnung durch den Berlicherten genügt nicht, auch nicht eine 
Vereinbarung zwijchen ihın und dem Dritten, wofern nicht {don im Vertrag 
dem Verlicherten die Befugnis vorbehalten ift, einen Begünftigten zu ernennen 
8 339). Bol. Chrenberg a. a. DO. S. 361 Ff. Das RG. über den Verficherungs: 
vertrag enthält jedoch folgenden & 166: „Dei einer Kapitalsverficherung it 
im Zweifel anzuneDmen, daß dem Verficherten die Befugnis vorbehalten ilt, 
ohne Zuftimmung des Verkicherers einen Dritten als Bezugsberechtigten zu 
DE fowie an die Stelle des fo bezeichneten Dritten einen andern 
u Jeßen.“ 
Ser Dritte muß genügend gekennzeichnet jein. 
ee war bislang, ob die N „zuguniten der Erben“ 
diejem Erfordernis genigt. Nach ROGE. Bd. 32 Nr. 42 S. 162 {ollten 
al8dann die Erben nicht als bhegünftigte Dritte, {ondern nur als Necdht8- 
xachfolger der Verficherten den Anjpruch erlangen, diefer alio in ben 
Nachlaß fallen. Val. dagegen ES a. a. ©. S. 358, RNOE. in 
Zur. Wichr. 1900 S. 496, ROSE. Bd. 51 S. 408, Br. 62 S. 259, 
Schollımeyer Bem. 1, a zu $ 330 die Erben follen nicht in ihrer Eigen- 
ichaft al Erben, fondern alS durch den Vertrag Berechtigte die Vers 
ficherungSfumme erhalten) im „Mecht“ 1902 S, 483. Derfelben Anficht 
auch Danz, LebenSverficherung „zugunften der Erben“ „AngeDörigen ; 
„Samilıe“) im „Recht“ 1905 S. 89 f, Cbenfo Iena, Nipr. dD. OLG. 
Bd. 12 S, 40. Das NG, über den ME hat die en 
leßterem Sinne, D dahin geregelt, daß der nfpruch in diefem alle im 
Zweifel nicht einen Beftand des Nachlafies bilden, jondern den betreffenden 
Berfonen unmittelbar auf Grund des Verlicherungsvertrags zuftehen, 
alfo dem Zugriffe der NMachlaßgläubiger entzogen Jein und, menn Der 
NachlaBkonkur8 eröffnet wird, nidht zur Konkursmaiie gehören, Toll. 
Mol. Mot. des I. Entw. zum RO, über den Merficherungsvertrag S. 178 
und NG. betr. BL. 8 167: „Soll bei einer Kapitalverficherung Die 
Leiftung des Verficherers nad) dem Fode des Verficherten erfolgen und 
ijt die Zahlung an die Erben ohne nähere Beftimmung bedungen, 10 
jind int Aweifel diejenigen, welche zur Beit des Todes al8 Erben 
berufen jind, nach dem Verhältnis ihrer Erbteile bezugsberechtigt. 
Eine Ausfhlagung der Erbjchaft hat auf die Berechtigung feinen 
‚Sinfluß.“ „Sit der Ziskus als Erbe ‚berufen, fo ftebt ibın ein Bezugs- 
cecht im Sinne des Ubi. 1 Sa 1 nicht zu. 
3)
	        

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