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Das wahre Wesen und die wahren Aufgaben der Arbeitslosenversicherung und produktiven Arbeitslosenfürsorge

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Bibliographic data

fullscreen: Das wahre Wesen und die wahren Aufgaben der Arbeitslosenversicherung und produktiven Arbeitslosenfürsorge

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das wahre Wesen und die wahren Aufgaben der Arbeitslosenversicherung und produktiven Arbeitslosenfürsorge
  • Title page
  • Contents
  • I. Arbeitslosigkeit als chronischer Zustand
  • II. Wesen und Wirkungen der Arbeitslosenversicherung
  • III. Aufgaben einer produktiven Arbeitslosenfürsorge

Full text

brauch zu machen wäre, und das sei in der Senkung des 
Lohnsatzes auf x, d. i. in der Anerkennung der einmal 
gegebenen ökonomischen Voraussetzungen und der Her- 
stellung einer dem natürlichen Preise der Arbeit angemes- 
senen Lohnhöhe gelegen. 
Eine solche Forderung wäre aber in den meisten Fällen, 
wenn nicht gerade eine leichtsinnig erzwungene Steige- 
rung des Reallohnsatzes den Eintritt der Arbeitslosig- 
keit ausgelöst hat — höchst unbillig — und unter den 
meisten Umständen auch kaum durchführbar. 
Gewiß ist die Lohnarbeit vom wirtschaftstechni- 
schen Gesichtspunkte aus eine Ware und ein Kostenelement 
der Produktion wie jedes andere, aber sie darf nicht wie 
eine Ware schlechthin behandelt werden. Die Träger der 
Arbeitskraft sind Menschen und Mitglieder des sozialen 
Wesens. Die staafliche und soziale Gemeinschaft wird jede 
das wirkliche Gemeininteresse nicht verletzende Möglichkeit 
zu wahren haben, ihren Mitgliedern dem Stande der gesell- 
schaftlichen Entwicklung möglichst angepaßte Grundlagen der 
Lebenshaltung zu sichern. 
Wir haben aber unter Umständen damit zu rechnen 
daß der Lohnsatz y gerade nur noch das soziale Existenz- 
minimum begründet und der Lohnsatz x dasselbe erheblich 
unterschreiten läßt. Vom physiologischen Existenzmi- 
nimum sei hier nicht die Rede. Dieses ist nach unseren 
eigenen Erfahrungen in und nach dem Kriege, nach den 
Erfahrungen, die uns die Wirtschaftsgeschichte vermittelt 
(z. B. Lage der englischen Lohnarbeit um die Mitte des vorigen 
Jahrhunderts u. s. f.), und nach den Erfahrungen, die wir aus 
dem Vergleich wirtschaftlich entwickelter Wirtschaftsgebiete 
mit kulturell und ökonomisch noch völlig rückständigen zu 
ziehen vermögen, so niedrig, daß es unmöglich erscheint, 
dieses als Maßstab für eine noch annehmbare Höhe des 
Arbeitslohnes anzusehen. 
Die Frage ist aber die: Wird durch einfache Auf- 
rechterhaltung der Spannung zwischen y und x, durch ein- 
faches Ignorieren der tatsächlichen ökonomischen Verhältnisse 
die Lage der Arbeiterschaft in der Tat verbessert oder im 
früheren Zustande erhalten? Und entspricht ein solcher 
Vorgang einer überlegten, alle Entwicklungsbedingsungen der 
51 4*
	        

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The Model Stock Plan. McGraw-Hill Book Company, 1930.
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