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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

710 
VI. Abfonitt: Einzelne Schuldverhältnifje. 
k) Sit einmal nach Probe verkauft, jo kann ji der Verkäufer nicht darauf 
berufen, daß fich tadelloje Ware nicht erzielen lafıje; val. Ripr. d. OLG. 
(Samburg) Bd. 10 S. 172. u 
2, In der redhtliden Behandlung des Raufes nad Brobe folgt da 
DSB. namentlich dem Art. 340 des älteren HOB, auch dem S 907 des Tächf. ©B. € 
fönnen daher die Ergebniffe der Rechtiprechung zu diefen Borläufern in der Gejeggebung 
auch bieher in Bezug genommen werden. 
BefonderS bemerkt wird in M. 11, 333 folgendes: | en 
„3n UAnfehung der Verpflichtung des Käufer8, die ihm eingehändigte 
Probe aufzubewahren und vor Schaden zu behüten, folde im Prozefje DOr- 
zulegen, jowie ihn Anfehung der BemweiSlait über die HJdentität der Probe 
oder über die Probemäßigkeit der Kaufsjache im Falle des Berlufte8 oder 
der Veränderung der Probe finden fi, meift im Einklange mit den dekfallfigen 
Erörterungen der Doktrin und Hechtipredhung, in einem Theile der beitehenden 
Sefeggebung noch weitere Beftimmungen. Die Aufnahme derartiger Beftim- 
mungen, auch joweit fie zweifello3 materiell-rechtlidher Natur find, {ft jedoch 
überflüjfig und wäre anderfeitZ nit durchaus unbedenkligd. E3 Handelt iO 
um Fragen, welche feftjitehen oder für die Ent{heidung feine bejonderen 
Schwierigkeiten bieten, deren Qöfung aber, foferne fie im Einzelfale Zweifel 
erregen fann, der WifjenihHaft und Praxis an der Hand der einfidlagenden 
allgemeinen Grundfäße überlaffen bleiben muß.“ 
Im Unfehluß an diefe Ausführung verweifen die M. IL, 333 insbefondere auf die 
Entfcheidungen in Seuff. Arch. Bd. 7 Nr. 304, Bd. 23 Nr. 274, Bd. 24 Ir. 178, 5. 31 
Yr. 325, 326, Bd. 32 Mr. 97, Bd. 34 Yr. 312. 
Vol. insbefonders8 unten Bem. 4—6. 
3. Die Abgabe der Probe felbit feitens des Verkäufer Kann im übrigen — 
abgefehen von dem Kaufe nach Probe — in verfhiedener redhtlidher Geftalt vor 
Tommen, nümlicdh: , 
#) als felbjtändiger Verkauf zur Probe ({{. oben Vorbem. II, 3) oder 
b) alS vorläufiger Teil der Hauptleiftung felbjt, fo daß die Probe 
im diefe felbit eingerechnet wird, oder , 
e) a8 nidht mit Preis zu belegende Verabreichung eines Kleinen 
OYuantum8 zur bloßen Anficht, Prüfung und feinerzeitigen Bers 
gleihung, 3. B. Multerftücchen von Geweben, Multerdütchen mit 
Setreideforten, Mehlen 11. dal., BE mit Weinen u. dal. 
d) al8 bloße AO zur An- und Einficht. 
. Welche diejer und ähnlicher Formen al8 vorliegend anzunehmen ift, bemißt {ich nad 
den Umftänden, insbefondere nad) der Bejchaffenheit der Probe und der Abficht der 
Parteien. Darnach wird fich meiltenS einer der Fälle nach c oder auch d ergeben (vgl. 
Diezu insbef. RÖCS. in IJur. Wichr. 1902 Beil. 230). Eine rechtliche Verpflichtung ZU 
ücgabe der I wird in den Einzelfällen nur dann bearündet fein, menn eine Hin: 
gabe nach d erfolgt ift. , 
Sebenfalls muß übrigen der Empfänger ber Probe in der Regel d. bh. immer dann, 
wenn nicht Befchaffenheit oder Wert derfelben in Verbindung mit ‚einer NRücgabepflicht 
JolcheS ausfchließt, al8 befugt angejeben werben, an der Probe diejenigen rüfungS- 
bandlungen vorzunehmen, welche erforderlich find, um die Belchaffenheit des Gegen“ 
'tandes, foweit nötig, zu ergründen. 
1, BProbemäßig kann die Ware, 
a) in doppeltem Sinne Tein, nämlich menn: 
a) En abfolute Gleichbeichaffenheit der Ware mit der Nrobe oder 
auch nur 
ß) Me sebattte Öleidhart und Gleihwertigkeit von Ware und 
robe 
vorliegt. , , 
Wa bievon im Einzelfall a8 notwendig anzunehmen ift,- beftimmt ich 
wiederum nach den Umftänden, insbefondere nach dem Willen (& 139) 
der Parteien. Diefer Barteiwmille kann in Geftalt einer ausdrüclidhen VBer- 
einbarung zutage treten, aber auch ftillfchweigend, insbefondere durch die 
Berfehröl itte (8 157), welde dem Geichötte zugrunde liegt, und durch 
die Art der Ware beftimmt und begrenzt jein. S 242 BOB. hat auch in 
diejfer Hinficht befondere Bedeutung. Zu beachten ijt, daß eine ganz genaue 
Nebereinftimmung zwifchen Murter und der zu liefernden Ware überhaupt 
nur felten möglich it, e5 muß Daher eine Nebereinftimmung in den w efent- 
Tihen Bunkten regelmäßig als genügend erfcheinen; die Buläfitakeit einer
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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