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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

Full text: Der Weltverkehr und seine Mittel

Multivolume work

Identifikator:
1896933912
Document type:
Multivolume work
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Press
Year of publication:
1912-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896935052
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238139
Document type:
Volume
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Volume count:
Vol. 2
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Pr.
Year of publication:
1912
Scope:
XI Seiten, Seiten 570-1100
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

46 
Die Sibirische Eisenbahn. 
Durch die in verhältnismäßig kurzer Zeit zur Ausführung gekommene Transkaspische 
Eisenbahn wird ein früher hochkultiviertes Gebiet, mit den einst vielgepriesenen und ge 
rühmten Städten Samarkand, Buchara, Merw dem Kulturleben wieder zurückgegeben werden. 
Ein noch riesenhafteres Unternehmen ist die von Rußland geplante und zu einem guten 
Teile schon fertiggestellte Sibirische Eisenbahn (Abb. 19). Die Bahn erstreckt sich von 
Tscheljabinsk am Ostabhange des Urals bis nach Wladiwostok am Japanischen Meere. Die 
Längenausdehnung beträgt 7609 km. Die gesamte Sibirische Eisenbahn ist in Unter 
abteilungen zerlegt worden, in die Westsibirische Linie von Tscheljabinsk bis zum Ob 
- -1411 km, die Mittelsibirische Linie vom Ob bis Irkutsk = 1848 km, die Baikalringlinie 
von Irkutsk nach Mysowskaja ---312 km, die Transbaikallinie von Mysowskaja nach 
Strjetensk an der Schilka = 1128 km, die Amurlinie von Strjetensk bis Chabarowsk 
am Amur = 2132 km und die Ussuri-Eisenb ahn von Chabarowsk nach Wladiwostok 
--- 778 km. Der Eisenbahnbau ist von beiden Endpunkten aus im Jahre 1891 in Angriff 
genommen, und man hofft die gesamten Arbeiten bis 1904 vollenden zu können. Statt 
der aufgegebenen Amurlinie wird direkt durch die Mandschurei eine Eisenbahn zwischen 
Onon über Kirin nach Nikolskoje gebaut, und die einst ohne Zweifel von dieser Linie sich 
abzweigenden Bahnen werden in dem AufschließungsProzesse des chinesischen Reiches eine 
große Rolle spielen. 
Während die Eisenbahnen in den alten Kulturländern neues Leben und einen wohl 
nie für möglich gehaltenen Aufschwung der wirtschaftlichen Thätigkeit im Gefolge hatten, 
dienten und dienen sie in den neuen Ländern zur Erschließung. In Amerika und 
Australien ermöglichten sie die Besiedelung weit ausgedehnter, vorher fast unbewohnter 
Länderstrecken. In Asien und Afrika werden durch die jetzt zur Ausführung kommenden 
Eisenbahnen die reichen Naturschätze der von ihnen durchzogenen Gebiete für die Mensch 
heit nutzbar gemacht, und in allen Verhältnissen werden Änderungen hervorgerufen, die 
ihren Einfluß auch auf die anderen Länder erstrecken. 
Daß die Eisenbahnen mit ihrem weiteren Vordringen den Postverkehr immer mehr 
verdrängen, erscheint selbstverständlich, da auch die bestausgestatteten Posten keine genügende 
Anziehungskraft mehr auszuüben vermögen, sobald sie mit einer Eisenbahnlinie in Wett 
bewerb treten müssen. So wird auch bald die Tagespost (Abb. 20) von Beirut nach 
Damaskus ihre letzte Reise zurücklegen, nachdem zwischen diesen beiden Orten eine Eisen 
bahn entstanden ist. 
Die vorteilhaften Wirkungen der Eisenbahnen lassen es erklärlich erscheinen, daß das 
Eisenbahnnetz der Erde an Ausdehnung beständig zunimmt. Die Eisenbahnen der Erde 
hatten zu Ende 1897 eine Länge von rund 732255 km gegen 654528 km Ende 1892. 
Diese Länge übertrifft das 18 fache des Erdumfangs am Äquator und das 1,gfache der 
mittleren Entfernung des Mondes von der Erde noch um etwa 12000 km. Der jähr 
liche durchschnittliche Zuwachs beträgt 14 500 km. Der in Amerika eingetretene Rück 
gang in dem Eisenbahnbau wird durch die großen Fortschritte desselben in Sibirien 
und Kleinasien mehr als ausgeglichen. Im Jahre 1893 sind die ersten kurzen Strecken 
der Sibirischen Bahn, 108 km, fertiggestellt, Ende 1896 waren 3038 km dieser Bahn 
vollendet. Das kleinasiatische Eisenbahnnetz ist auf 2509 km angewachsen. In Amerika 
waren im Jahrfünf 1885/89 52 179 km ausgeführt worden, im. Jahrfünf 1892/96 
kamen nur 12 860 km zur Herstellung, wodurch eine Besserung der wirtschaftlichen Lage 
der amerikanischen Eisenbahnen herbeigeführt worden ist. Amerika ist jedoch nach wie vor 
der an Eisenbahnen reichste Erdteil mit 380 384 km, die Vereinigten Staaten besitzen 
296 745 km und damit mehr als ganz Europa, welches 263 145 km auszuweisen hat. 
In Asien sind 49 764 km, in Australien 22 372 km, in Afrika 14 798 km Eisenbahnen. 
Unter den europäischen Staaten nimmt Deutschland mit 48 116 km die erste Stelle ein. 
Es folgen Rußland mit 45 576 km, Frankreich mit 41342 km, Großbritannien und Irland 
mit 34 445 km, Österreich-Ungarn mit 33 668 km. Das Anlagekapital sämtlicher Eisen 
bahnen der Erde wird auf 144^ Milliarden Mark berechnet, die Anzahl der Lokomotiven 
wird auf 131219 Stück mit etwa 280 Millionen Pferdekräften, die Gesamtzahl der 
unmittelbar beim Betriebe der Eisenbahnen beschäftigten Personen auf 5 Millionen geschätzt.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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