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Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
826610137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-78190
Document type:
Monograph
Author:
Reitzenstein, Eduard
Title:
Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vahlen
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (V, 212 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Kriegswirtschaftslehre
  • I. Die Kriegswirtschaftslehre als Sonderdisziplin
  • II. Verschiedenartigkeit der Kriegswirkung
  • III. Das Problem der Reserven
  • IV. Arten der kriegswirtschaftlichen Bedarfsdeckung
  • V. Aufgaben und Wesen des Geldes
  • VI. Beschaffung von Zeichengeld
  • Beschaffung von Weltgeld
  • VIII. Organisation der unmittelbaren Realienbeschaffung
  • IX. Sicherung des Realienbedarfes für den Kriegsfall
  • X. Rückwirkungen des Krieges und der Rüstungen auf Geld und Kredit
  • IX. [i. e. XI.] Rückwirkungen des Krieges und der Rüstungen auf Produktion und Handel
  • XII. Der Kriegserfolg
  • Schlußbemerkungen

Full text

tllmmmll* 
auch einen Schenkgesellen, -er allabendlich auf -er Herberge zu 
erscheinen hatte, um -en etwa Zugereisten auszuschenken. Kleine 
Gesellenschaften schenkten nur Mittwochs un- Sonnabends aus, 
un- -ann besorgte -as -er Altgeselle o-er -er Süchsengeselle. 
Jede Gesellenschaft hielt in -er Woche zwei Krugtage ab, -avon 
war -er Sonnabend -en ernsten Angelegenheiten gewi-met un- -er 
Mittwoch -er Kurzweil. Sonnabends wur-e die Auflage bezahlt, 
-ann ging es auf -en han-werkssaal. hier versammelte sich -ie 
Gesellenschaft nach spezieller Aufforüerung, -ie von -en Altgesellen 
ausging. Jeder verharrte in feierlicher Stille, -en Nock zugeknöpft 
un- entblößten Hauptes. Die von auswärts eingelaufenen Griefe 
wur-en verlesen un- erle-igt un- Sann etwaige Klagen entschieden. 
Wer stch gegen -ie allgemeinen Regeln vergangen hatte, fanü meist 
immer auch seinen Ankläger. Der Ausgleich wuröe gewöhnlich ge- 
fun-en, in-em -er Schul-ige eine Kanne Vertragsbier bezahlte, 
-ie von -er Gesellenschast unter öeachtung einiger Zeremonien ge 
trunken wur-e. In schwereren Fällen mußte ein halbes oöer ganzes 
Stubenrecht bezahlt wer-en. Sollte -ieses -enSühnebetrag bilüen, 
-ann mußte -er Kläger -en Setrag zunächst aus seiner Tasche auf 
-en Tisch legen un- -er verklagte legte einen eben solchen öetrag 
-aneben. Wur-e -er Angeklagte für schuldig befun-en, so verlor 
er -en von ihm aufgelegten Setrag, -er Kläger bekam -en feinigen 
zurück. Im anderen Zolle verlor -er Kläger -en aufgelegten öetrag, 
un- -er Angeklagte bekam sein Gel- wie-er. Sei Halsstarrigkeit 
-es verklagten kam es auch zum Verhauen, jedoch erst nach einer 
Neihe von versuchen, -ie Halsstarrigkeit in anderer Weise zu brechen. 
Damit -er Halsstarrige nicht auf feine Kraft pochen konnte, war es 
seinem Partner vergönnt, stch einen starken Vertreter zu erküren. Zu 
einer wüsten Prügelei, wie -ie Legenüe behauptet, artete -er Srauch 
niemals aus, es rangen immer nur zwei an Körperkräften einiger 
maßen ebenbürtige Personen um -as Recht. Sobald einer der 
Ringenden „Zrie-e" rief, mußte -erkämpf eingestellt werden, der 
Rufer erklärte stch -amit für unterlegenen- hart bestraft wur-e der 
jenige, -er nachher noch einen Schlag nach feinem Gegner führte. Die 
Stärksten un- Kühnsten -er Gesellenschaft umstan-en -ie Ringenden, 
ste griffen sofort ein, wenn jemand unehrliche Griffe anwandte o-er 
nach -em Rufe zum Zrie-en nicht sofort vom Kampfe abließ, war 
llm—mllmmmll»* 
23
	        

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Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus Und Bolschewismus. Nordische Verlagsanstalt R. Hieronymus, 1919.
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