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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)

Monograph

Identifikator:
826719449
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30888
Document type:
Monograph
Author:
Schuster, Richard
Title:
Die Social-Demokratie
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Steinkopf
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 236 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Eine Einschaltung über Sage
  • Zweites Kapitel. Weitere Einzelheiten über das Vermögen von Sage
  • Drittes Kapitel. Noch einmal Goulds Vermögen
  • Viertes Kapitel. Der gegenwärtige Stand des Gouldschen Vermögens
  • Fünftes Kapitel. Das Vermögen von Blair und Garrett
  • Sechstes Kapitel. Das Pacific-Quartett
  • Siebentes Kapitel. Das Werden J. Pierpont Morgans
  • Achtes Kapitel. Das Aufblühen von Morgans Vermögen
  • Neuntes Kapitel. Morgan als Bank- und Eisenbahnkönig
  • Zehntes Kapitel. Morgan der "unvergleichliche Führer der Industrie"
  • Elftes Kapitel. Morgan auf der Höhe
  • Zwölftes Kapitel. Morgan als "Retter der Nation"
  • Dreizehntes Kapitel. Das Elkinssche Vermögen
  • Vierzehntes Kapitel. Das Vermögen Hills
  • Fünfzehntes Kapitel. Das Carnegie-Vermögen
  • Sechzehntes Kapitel. Das amerikanische Proletariat
  • Index

Full text

— 566 — 
Arbeit für Sharp eine große Empfehlung für ihn bei 
Morgan. 
Nachdem Cleveland im Jahre 1888 in seiner zweiten 
Kandidatur für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten 
geschlagen worden war, nahm er seine juristische Tätigkeit 
wieder auf und assoziierte sich mit Stetson. Cleveland 
wurde im Jahre 1892 wieder zum Präsidenten gewählt; 
darauf war Stetson im Weißen Hause ein häufiger und 
vertrauter Besucher. Diese verschiedenen Umstände wur- 
den vielfach besprochen und besonders kritisch, als Cleve- 
land im Jahre 1895 tatsächlich beschuldigt wurde, das Volk 
der Vereinigten Staaten offenbar an das durch Stetson ver- 
tretene Morgan-Syndikat verkauft zu haben. 
Ein Achtzehn-Millionen-Geschenk 
Die Situation war damals so: Das Syndikat hatte den Staats- 
schatz der Vereinigten Staaten, seines Goldes beraubt; es 
hatte dann eine Ausgabe von Obligationen erzwungen und 
erklärt, daß es allein das verlangte Gold liefern könne. Dies 
war eine leicht zu durchschauende Unwahrheit. Viele 
Mitglieder des Kongresses drangen in Cleveland und John 
G. Carlisle, den Finanzminister, die Obligationsausgabe zu 
einer „populären“ zu machen. Mit „populär“ meinte man 
nicht die Masse des Volkes, die weder Gold noch irgendeine 
andere Art von Geld besaß, sondern die kleineren kapita- 
listischen Interessenten. Cleveland und Carlisle übergaben 
jedoch die 62 Millionen Dollar vierprozentiger Obligationen 
dem Morgan-Syndikat zum Preise von 104. Das Syndikat 
verkaufte die Obligationen sofort wieder zu 118, I I9 und 120 
an Geldanleger in Amerika und Europa und erzielte, wie 
man schätzte, einen direkten Gewinn von ungefähr 18 Millio- 
nen Dollar!). Diese Zahl stellte die Summe dar, die der 
Regierung zugeflossen wäre, wenn der Obligationenhandel 
1) Dieser mit der Regierung am 8, Februar 1895 abgeschlossene Obligationen- 
Kontrakt wurde einige Tage geheimgehalten. Nach der Ausgabe der Obligationen 
überwachte Morgan den Empfang der Zeichnungen in seinem Büro persönlich. Der 
Wunsch, von ihm Obligationen zu kaufen, war so groß, daß er 22 Minuten, nachdem 
das Angebot begonnen hatte, verkündete, daß keine weiteren Zeichnungen ange- 
ıommen werden würden; der ganze Vorrat von Obligationen sei verkauft.
	        

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Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
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