Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

342 
III. Buch. Die Verkeilung der Güter. 
Was aber die zweite Vorbedingung für das Bestehen von Civilisation un 
höherer Cultur anlangt, so müssen wir uns darüber ausführlicher verbreitet 
da die einschlägigen Verhältnisse, so klar sie auch zu Tage liegen, dennocy 
oftmals eine höchst oberflächliche Beurtheilung erfahren. ^ 
Wir gewahren, daß in der hochcivilisirten menschlichen Gesellschaft unsett 
Tage verschiedene durch eine bedeutende Kluft voneinander getrennte Be 
völkerungsklassen nebeneinander leben. Diese Unterschiede beruhen zumeist NM 
auf der Verschiedenheit der Quellen, aus denen diese Klassen ihr EinkoMlM 
beziehen. Es kommt nicht darauf an, ob dasselbe in Arbeitslöhnen, in Un c j 
nehmergewinnen oder Zinsbezügen besteht, sondern darauf, ob e? auf 
Tauer groß oder gering ist, ob also die Einzelnen reich oder arm sind. 
Großindustrieller mit 60 000 Mark Jahreseinkommen und ein Schuhs" ^ 
mit einem solchen von 1000 Mark leben beide von ihrem UnternehmergewM^ 
nehmen aber nichtsdestoweniger einen unendlich verschiedenen Platz in 
menschlichen Gesellschaft ein. Und welch ein gewaltiger Unterschied bese^ 
zwischen einem Rentner mit 80 000 Mark Zinseinkommen und einem ^ 
Ruhestand lebenden Zimmerpolier, der sich dank seiner Sparsamkeit e 
Kapital zurücklegen konnte, das ihm 1200 Mark im Jahre trägt, obg^ 
beide von ihren Zinsen leben, oder zwischen dem Richter und der 2tt ^ 
frau, welche den Gerichtssaal reinigt, obwohl beide von der Staalsregitt" 
besoldet werden! , w 
Vor allem ist es nun unsere Aufgabe, zu erklären, wie es * 
kann, daß die Einkünfte der einzelnen Menschen von so ungleicher Höht 
denn, um solche Unterschiede rechtfertigen zu können, muß man dieselben ^ 
nächst verstehen. Ein gewisser Unterschied zwischen dem Einkommen del ^ 
zelnen Menschen ist leicht begreiflich und würde sich auch dann einstellen, sn 
der Unterhalt einer jeden Familie nur durch deren eigene Arbeit an ihrem ' 
thume beschafft würde. Größere Geschicklichkeit, größerer Fleiß, bessere klinm 
und Boden-Verhältnisse, vollkommenere Instrumente und Werkzeuge, b 0 * jj. 
sammenleben in Stammfamilien mit seinen die Production in größerem -■ ^ 
stabe verstattenden Wirkungen: das alles bedingt in dieser Hinsicht betta 1 
Unterschiede. Aber die aus solchen Gründen erfolgende Zunahme des ' 
thums hat ihre Grenzen. Wo derartige höchst einfache Verhältniffe he"' 
0 
Höniger) gar nur mit 50 000—60000 resp. mit 30 000 berechnet. Ja «om ^ ^ 
Homger) gar nur mrr ou uuu—ovuvv leiv- «ut ouwu ueieujiui. ^ 
Städte sind hervorragende Centren der Bildung gewesen. Das Salzburg des 
des 18. Jahrhunderts war als Hauptstadt des erzbischöflichen Staates mit M 
viel über 10 000 Einwohnern eine Stätte der Kunst und der Bildung. Un ^ 
gewaltige Rolle haben das kleine Weimar in der Geschichte der Entw'. 
deutschen Dichtung und Literatur und das kleine Göttingen in derjenigen der 
Wissenschaft gespielt!
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.