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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

18 
I. Buch. Production und Cousumtion. 
Ausnahme von etwa 41/2 Millionen qkm, nämlich den kältesten Regionen 
Nordasiens und Nordamerikas, beinahe das ganze übrige Gebiet bewohnbar 
ist oder doch bewohnbar gemacht werden kann. 
2. Die Leichtigkeit des Verkehrs. Man vergleiche die undurchdringlichen 
Wälder und Sümpfe oder die Gebirge und die wafferlosen Wüsten mit den 
ebenen Grasflächen der Prairien und der Pampas, mit schiffbaren Flüssen oder 
Seen oder mit Gegenden, die, wie Nordasien im Winter, als eine einzige 
glatte Fläche gefrorenen Schnees erscheinen. Ein guter Theil der politischen 
und wirtschaftlichen geschichtlichen Entwicklung ist die Folge der Communi- 
cationsverhältniffe gewesen. Nur muß man dabei im Auge behalten, daß die 
menschliche Thätigkeit so viel vermag, und daß es daher nicht sowohl darauf 
ankommt, welche Verkehrsmittel ein Land schon fertig bietet, als auf die 
Leichtigkeit, mit welcher solche hergestellt werden können. Das aber ist natürlich 
bis zu einem gewissen Grade von der Entwicklung abhängig, welche die Pro- 
ductionsverhültnisse in einer Gegend durchgemacht haben. ^0 waren einst 
mals die Nähe schiffbarer Flüsse, von der Fluth bespülte Buchten und eine 
Küste mit guten natürlichen Hafenplätzen und günstigen Winden Tinge von 
höchster Wichtigkeit, während es heutzutage vor allein auf die Zugänglichkeit 
der Häfen für Oceandampfer und auf günstige Bedingungen für den Bau 
eines möglichst vollständigen Eisenbahnnetzes ankommt. 
3. Die Fruchtbarkeit des Bodens, d. h. die Fähigkeit znr Hervor 
bringung nutzbarer Gewächse aller Art für Menschen und Thiere. In dieser 
Hinsicht walten wiederum die größten Verschiedenheiten ob. Welch ein Ab 
stand z. B. zwischen den gefrorenen Steppen Sibiriens oder der Salzwüste 
von Gobi und der fruchtbaren schwarzen Erde Südrußlands oder den Weizen 
gefilden Californiens ! Aber auch diese Verschiedenheiten sind relativer Natur. 
Es kommt auf die Bewohner der betreffenden Gebiete an, darauf, ob und 
wie sie die Bodenerzeugnisse und die Thiere sich nutzbar zu machen wissen, 
und auf den Grad ihrer landwirtschaftlichen Geschicklichkeit. Dieselbe kann in 
der That nur wenig für die Entwicklung gewisser Fruchtbarkeitsbedingungen 
thun; sie kann z. B. nur in geringem Maße die inangelnde Wärme hervor 
rufen. In andern Beziehungen vermag aber die menschliche Thätigkeit Großes 
zu leisten, wie unter anderem auf dem Gebiete der künstlichen Bewässerung 
oder der Trockenlegung von sumpfigen oder feuchten Ländereien. Ferner können 
durch bessere Bodenbestellung und sorgfältige Düngung, durch chemische Er 
zeugnisse u. s. w. im Bereiche des Ackerbaues große Fortschritte erzielt werden; 
und auch auf dem Gebiete der Viehzucht , und der Gärtnerei sind der mensch 
lichen Thätigkeit hinsichtlich der sorgfältigen Behandlung des Viehs und seiner 
Produkte, der Verbesserung der Raffen, der Akklimatisation ausländischer Ge 
wächse u. dgl. weite Thätigkeitsfelder eröffnet. Sodann ermöglicht, auch ab-
	        

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Die Hygienischen Verhältnisse Der Insel Formosa. [Verlag nicht ermittelbar], 1911.
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