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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil: Die Verhältnisse in der Niederlassungs- und Kolonialzeit
  • Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
  • Dritter Teil: Die grossen Vermögen aus Eisenbahnen

Full text

7, 
fabrikant und Haupthändler. Er zwang die von ihm Ab- 
hängigen, Kontraktezu unterzeichnen, wonach sie mit nichts 
anderem als mit den Erträgnissen seiner Grundherrschaft 
handeln durften, wonach sie ihre Waren nur aus seinem 
Lager entnehmen durften; wonach sie ihr Mehl nur auf 
seiner Mühle mahlen, Brot nur in seiner Bäckerei, Bretter 
nur in seiner Sägemühle und Schnaps nur in seiner Bren- 
nerei kaufen durften. Auf diese Weise konnte er nicht 
bloß durch exorbitante Preise den letzten Pfennig aus ihnen 
herauspressen, sondern sie sogar ewig in Schulden halten. 
Der Grundherr verlangte und erhielt in seinem Gebiet ein 
Monopol für jedweden Handelszweig, den er nur anfangen 
wollte. Und diese Feudalrechte wurden gesetzlich fest- 
gelegt; wehe dem Untertan, der sich dagegen verging! 
Der kleine Händler wagte es nicht, wegen der Handels- 
monopole eines Grundherrn vor der feudalen Gerichtsbar- 
keit Streit zu führen. Unter diesen Umständen blieb die 
Stellung des Kaufmanns anderthalb Jahrhunderte lang eine 
niedere, wenn er auch hoch über dem schuftenden Arbeiter 
stand. Die Kaufleute griffen dafür um so mehr zu gewagten 
und oft bedenklichen Mitteln des Gelderwerbs. Sie han- 
delten und schacherten keck darauf los, waren immer auf 
dem Posten, umschmeichelten die Aristokratie und saugten 
den Arbeiter aus. 
Zum mindesten in New York war der unverschämteste 
Wucher schon frühzeitig ein beliebtes Mittel, sich den 
Besitz anderer zu verschaffen. Diese anderen waren un- 
wandelbar der Handwerker und der Arbeiter; denn der Kauf- 
mann durfte es nicht wagen, den Aristokraten zu über- 
teuern, dessen Macht er mit gutem Grunde fürchtete. 
Das Geld, das durch den Verkauf von Rum und von wert- 
vollen Fellen, die man den dummen Indianern abschwatzte, 
verdient worden war, wurde zu entsetzlich drückenden 
Zinsen ausgeliehen. Konnten die Zinsen nicht bezahlt 
werden, so schoß der Geldverleiher ohne Gnade auf den 
Unglücklichen herab und steckte seinen Besitz ein. 
In der Provinz New York war der reichste Kaufmann 
jener Zeit Cornelius Steenwyck, ein Spirituosenhändler, 
der im Jahre 1686 starb. Er hinterließ ein Vermögen von
	        

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Grundzüge Des Positiven Völkerrechts. Ludwig Röhrscheid Verlag, 1921.
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