Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

jei einem wirtschaftlichen Vorgang der Ueberforderer oder 
Unterbieter nicht das Scheitern des Handels zu riskieren 
braucht. 
Wegen fehlender Selbstverantwortung und Ueber- 
wiegens der Taktik wurden die — sonst oft‘ auf erfreulich 
hohem Niveau gehaltenen — Meinungskämpfe innerhalb der 
Kohlenwirtschaftsorgane leider 
in der Preispolitik immer unfruchtbarer. 
Die Regierung kam in eine wenig erfreuliche Sackgasse 
hinein: Während auf der einen Seite das Arbeitsressort 
durch Verbindlichkeitserklärungen die Löhne ständig er- 
höhte, suchte das Wirtschaftsressort die Folgen dieses 
Vorgehens auf die Wirtschaft durch Festhaltung der 
Preise zu parieren, grundsätzlich ohne Rücksicht auf die 
Marktlage, lediglich. gestützt — und nicht einmal immer 
vestützt — auf fiktive, einseitig bestimmte durchschnitt- 
liche Selbstkosten. Unter der Herrschaft dieses Selbst- 
kostenprinzips verwirrten sich die Begriffe teilweise bis 
zu einer Wirtschaftsauffassung, die an Aechtung jedes 
Gewinnes und Gewinnstrebens grenzte. Aus dieser 
Sackgasse hat man infolge der politischen Verhältnisse 
den Rückweg leider ebenso wenig entschlossen angetreten 
wie beim LohnschlichtungsweSsen. Das Selbstkostenprinzip, 
das auch von führenden Sozialisten in der Sozialisierungs- 
kommission seinerzeit entschieden abgelehnt wurde 
und auch keineswegs im KWG. festgelegt ist, muß vom 
wirtschaftlichen Standpunkt grundsätzlich bekämpft wer- 
den. In der Kohlenwirtschaft ist es besonders unbefriedi- 
zend, weil bis heute noch keine einheitliche Auffassung über 
den Bestandteil der Selbstkosten besteht, der bei einem 
so kapitalintensiven Betriebe wie dem Bergbau — der den 
Effektivwert seiner Anlagen im günstigsten Falle erst in 
drei Jahren umschlagen kann — eine enorme Rolle 
spielt: das Maß der erforderlichen Abschrei- 
bungen. 
Fine Zwangspreisregelung, die auch für Gesellschaften 
mit günstigen Abbaubedingungen den Aufschluß neuer 
Betriebe nachweislich unwirtschaftlich macht. erweckt 
volkswirtschaitlich schwere Bedenken, zumal in einem So 
kapitalbedürftigen Lande wie Deutschland. Daß der deut- 
sche Braunkohlenbergbau Seit Jahren bis zur 
Gegenwart, der Steinkohlenbergbau zum min- 
desten während der Jahre 1926/27 — Wirkung und Nach- 
wirkung des siebenmonatigen Ausfalls der englischen 
Kohlenförderung — ohne jede Gefährdung ihres Absatzes 
und auch olme Beeinträchtigung der übrigen. Wirtschaft 
höhere Preise hätten erzielen und ‚dadurch nicht nur wert- 
volles Produktivkapital, sondern auch notwendige Reser- 
ven für ungünstigere Zeiten hätten schaffen können, kann 
ernstlich nicht bestritten werden. Die Ruhr und Aachen 
haben neuerdings — reichlich spät — etwas mehr preis- 
liche Bewegungsfreiheit erhalten. 
Die fast absolute Stetigkeit der Preise, die man dem 
jetzigen System zum Vorteil anzurechnen geneigt ist, ist 
in Wirklichkeit von sehr zweifelhaftem Wert. Auf die 
71
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Mittheilungen Aus Der Geschäfts- Und Sterblichkeits-Statistik Der Lebensversicherungsbank Für Deutschland Zu Gotha Für Die Fünfzig Jahre von 1829 - 1878. Böhlau, 1880.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.