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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

der Gesellschaft treiben mag. Aber ein solcher Betrieb ist 
dennoch wie ein krankes Glied eines volkswirtschaftlichen 
Organismus, und ist auch die Krankheit nicht entdeckt, so 
wird sie darum nicht weniger gefährlich; ebenso wie im 
tebenden Organismus die Wunde am gefährlichsten ist, die 
keine Schmerzen verursacht. Also nichts kann soweit für 
die sozialistische Gesellschaft gefährlicher werden als die 
Atrophie der Wirtschaftsrechnung, denn sie wird die Des- 
arganisation der ganzen Volkswirtschaft unvermeidlich nach 
sich ziehen. 
Gerade diese Atrophie der Wirtschaftsrechnung haben wir 
in Rußland beobachtet, parallel mit dem stürmischen Wachs- 
‘um der sozialistischen Wirtschaft auf Kosten der Privat- 
wirtschaft, parallel mit dem Absterben des Marktes und der 
Geldwirtschaft. Bereits in der erwähnten Arbeit von N. Bu- 
charin „Die Ökonomik der Übergangszeit‘“ wird am Beispiel 
les Eisenbahnwesens überzeugend nachgewiesen, daß die 
alten Methoden der Kostenrechnung heute jeden Sinn ver- 
ioren haben. Diese Überzeugung hat indes offenbar keine 
Unruhe in dem Theoretiker des Sozialismus geweckt. Bucha- 
cin erkennt zwar die Notwendigkeit, irgendein anderes System 
der Rechnungslegung zu schaffen, geht aber auf die nähere 
Erörterung dessen Grundlagen nicht ein. Hier aber liegt ge- 
rade der wunde Punkt unserer sozialistischen Wirtschaft. Wir 
bekommen ja Milch, backen Brot, reparieren die Eisenbahn- 
wagen, transportieren Kohle: allein niemand vermag es zu 
sagen, was uns die Herstellung von Milch, das Backen des 
Brotes, die Reparatur der Eisenbahnwagen, der Transport 
von Kohle kostet. Diese Lage der Dinge mußte die Volks- 
wirtschaft zur Katastrophe führen, und die Katastrophe ist 
1enn auch eingetreten. 
Der. Staat, der die Möglichkeit der früheren Kostenrech- 
aung nicht mehr besaß, konnte dennoch auf die Kontrolle 
über seine Betriebe natürlich nicht verzichten. Allein es 
war ihm möglich, nur einzelne Produktionsfaktoren zu kon- 
rollieren. Hierbei mußte er aber sehr weit gehen, beträcht- 
lich weiter, als die Kapitalisten es taten. Eine minutiöse 
Überwachung der äußeren Sorgfalt der Angestellten, der Aus- 
nutzung des Materials, der Maschinen und des Inventars 
wurde eingeführt. Revisionen über Revisionen wurden ver- 
anstaltet, und. es entstand ein abnormes Mißverhältnis zwi- 
schen dem produzierenden und dem kontrollierenden Appa- 
IR
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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