Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Zwölftes Buch. Zweites Kapitel. 
Hier ging die alte Gesamtvormundschaft des Geschlechtes über 
alle Unmündigen, abgesehen vom friesischen Rechte, schon früh 
zu Grunde; sie schrumpfte zusammen zur Vertreterschaft in ge— 
wissen gerichtlichen Angelegenheiten. An die Stelle trat all— 
mählich die öffentliche, staatliche Obervormundschaft. Und diese 
wandte sich dann zugleich gegen den geborenen, obligatorischen 
Einzelvormund der früheren Zeiten. So ordnete schon um 1850 
der Basler Rat die obrigkeitliche Beaufsichtigung der geborenen 
Vormünder an. Und bald ging man, zunächst in Süddeutsch— 
land, weiter. Der obligatorische Vormund wurde abgelöst von 
einem durch freie Wahl des Vaters bestellten, ja wohl gar 
vom Richter gesetzten Vormund. Und dann nahte die Zeit, 
wo auch die Mutter, ganz im Gegensatz zum alten Recht, zur 
Vormünderin gesetzt zu werden vermochte; schon am Ende des 
Mittelalters besaß sie oft eine formlose persönliche Fürsorge 
über das Mündel, während der Vormund auf die eigentliche 
Vermögensverwaltung beschränkt blieb. 
Seitdem war der Zusammenhang der Familie mit den 
Geschlechtern der Ehegatten in vieler Hinsicht nur noch ein 
thatsächlicher der Lebenshaltung und Sitte: hierhin gehörte es, 
wenn Personen noch vielfach nach der Verwandtschaft bezeichnet 
wurden, oder wenn sich in ganzen Geschlechtern die gleiche 
Thätigkeit von Generation zu Generation vererbte. Es sind 
Züge, die sich noch lange erhalten haben; selbst auf künstlerischem 
Gebiete hat gleiche Lebenshaltung und gleicher Beruf noch im 
16. und 17. Jahrhundert vielfach ganze Geschlechter charakterisiert; 
den Parlers von Gemünd und andern Architektengeschlechtern 
des 14. und 15. Jahrhunderts folgten in späterer Zeit die 
Malergeschlechter der Hals, der Breughel, der van der Velde 
und Swanenburch. 
Rechtlich und wirtschaftlich aber trat schon in den Städten 
des 14. Jahrhunderts die Familie hervor als eigentliche Trägerin 
der natürlichen Entwicklung. Am klarsten zeigt sich das an 
der Sicherheit, mit der ihre wirtschaftliche Grundlage durch 
weitere Generationen zu vererben beginnt; anfangs erben die 
Kinder durchaus vor den Enkeln, die Enkel vor den Urenkeln:
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Denkschrift Über Die Berechtigung Eines Interkommunalen Lastenausgleichs in Wirtschaftlich Zusammenhängenden Gemeinden Insbesondere in Groß-Berlin. Druck von W. & S. Loewenthal, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.